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Wenn uns das Leben mit Mauern umgibt, verschafft uns unsere Intelligenz ein Öffnung darin. Die Intelligenz kennt im Leben kein Eingeschlossensein ohne Ausweg. Der Geist kennt keine ausweglosen Lebenssituationen. (Marcel Proust)

Viele gute Ideen sind in Wahrheit zwei Ideen in einer - sie schlagen eine Brücke zwischen Denkbereichen oder verschiedenen Blickwinkeln. (Marvin Minsky)

Je mehr wir vom Denken verstehen, desto besser werden unsere Computer. (Alan Kay)

Ein Experte ist jemand, der nicht denken muss. Er weiss. (Frank L. Wright)

Einen Gedanken zu haben und zehnmal zu verkaufen, dass ist höchste und schönste Lebenskunst. (Johannes Gross)

Der Verstand entwickelt, die Imagination verwandelt. (Friedrich-Georg Jünger)

Dummheit befreit nicht vom Denken. (Stanislaw Jerzey Lec)

Wahrnehmung wird nicht allein durch die Reizmuster determiniert; sie ist vielmehr eine dynamische Suche nach der besten Interpretation der vorliegenden Daten. (Richard Gregory)

Intelligenz ist die Fähigkeit, durch richtiges Raten eine neue Ordnung zu entdecken. (Horace B. Barlow)

Es könnte sein, dass das grosse Gehirn, genau wie ein grosser Behördenapparat, nicht fähig ist, einfache Dinge einfach zu erledigen. (Donald O. Hebb)

In einem gewissen Sinne ist die gesamte Wissenschaft, ist das ganze menschlich Denken ein Art Spiel. Abstraktes Denken ist die Neotenie des Intellekts, wodurch der Mensch in der Lage ist, Aktivitäten durchzuführen, die kein unmittelbares Ziel haben (andere Tiere spielen in ihrer Jugend), um sich auf langfristige Strategien und Pläne vorzubereiten. (Jacob Bronowski)

Das wichtigste Problem, zu dessen Lösung uns unser bewusstes Wissen befähigen sollte, ist die Vorwegnahme künftiger Ereignisse, so dass wir unsere gegenwärtigen Angelegenheiten in Übereinstimmung mit dieser Vorwegnahme regeln können.(Heinrich Hertz)

Objektivität heisst nicht Desinteresse, sondern Respekt, also die Fähigkeit, Dinge, Personen und sich selbst nicht verzerrt oder verfälscht wahrzunehmen. (Erich Fromm)

Ein Thema zu variieren, ist die wirkliche Krux der Kreativität. (Douglas R. Hofstadter)

Was heute Allgemeingut ist, war gestern Wissenschaft. (Niels Bohr)

In Wahrheit erschaffen wir nichts. Wir plagiieren lediglich die Natur. (Jean Baitaillon)

Ein soziales System kann nicht denken, ein psychisches System kann nicht kommunizieren. (Niklas Luhmann)

Das Auge ist blind für das, was der Geist nicht sieht. (Arabisches Sprichwort)

Je genauer das Wissen, desto Grösser das Staunen. (Alfred Brendel)

Wissen, was man weiss, und wissen, was man nicht weiss, das allein ist Wissen. (Konfuzius)

Denken, das heisst unterscheiden. (Clarence Seward Darrow)

Ich wundere mich immer wieder, wie wenig die Leute von sich aus nachdenken. (Igor Ozim)

Keine noch so klare Gedankenführung kommt gegen die Kraft echter mythischer Bilder auf. (Carl Schmitt)

Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben. Man muss auch unfähig sein, sie
auszudrücken. (Karl Kraus)

Erklären heisst einschränken. (Oscar Wilde)

Der Intellekt hat ein scharfes Auge für Methoden und Werkzeuge, aber er ist blind gegen Ziele und Werte. (Albert Einstein)

Denken ist schöner als Wissen, am schönsten aber ist es zu schauen. (Johann Wolfgang von Goethe)

Wie kann ich wissen, was ich denke, bevor ich sehe, was ich sage? (Karl E. Weick)

Die Notwendigkeit der Entscheidung reicht weiter als die Fähigkeit der Erkenntnis. (Immanuel Kant)

Das grosse Ziel des Lebens ist nicht Wissen, sondern Handeln. (Thomas Henry Huxley)

Die grosse Tragödie der Wissenschaft: die Ersetzung einer schönen Hypothese durch eine hässliche Tatsache (Thomas Henry Huxley)

Man muss sich erinnern, wenn man nicht bedeutungslos werden will, und man muss vergessen, wenn man nicht verrückt werden will. (Alan McGlashan)

Janusköpfiges Denken bedeutet in aktiver Weise zwei oder mehr entgegengesetzte oder antithetische Ideen, Begriffe oder Vorstellungen gleichzeitig zu denken. (Albert Rothenberg)

In broken images

He is quick, thinking in clear images;
I am slow, thinking in broken images.
He becomes dull, trusting to his clear images;
I become sharp, mistrusting my broken images.
Trusting his images, he assumes their relevance;
Mistrusting my images, I question their relevance.
Assuming their relevance, he assumes the fact;
Questioning their relevance, I question their fact.
When the fact fails him, he questions his senses;
when the fact fails me, I approve my senses.
He continues quick and dull in his clear images;
I continue slow and sharp in my broken images.
He in a new confusion of his understanding;
I in a new understanding of my confusion.

(Robert Graves)

In gebrochenen Bildern

Er ist schnell und denkt in klaren Bildern;
Ich bin langsam und denke in gebrochenen Bildern.
Sein Vertrauen in seine klaren Bilder macht ihn dumm;
Mein Misstrauen gegenüber mein gebrochenen Bildern macht mich klug.
Er glaubt an die Bedeutsamkeit seiner Bilder, da er ihnen vertraut;
Ich stelle die Bedeutsamkeit meiner Bilder in Frage, da ich ihnen misstraue.
Da er an ihre Bedeutsamkeit glaubt, glaubt er an ihre Realität;
Da ich ihre Bedeutsamkeit in Frage stelle, stelle ich ihre Realität in Frage.
Wenn die Realität ihn widerlegt, zweifelt er an seinen Sinnen;
Wenn die Realität mich widerlegt, gebe ich meinen Sinnen recht.
Er lebt weiter in seinen klaren Bildern, schnell und dumm;
Ich lebe weiter in meinen gebrochenen Bildern, langsam und klug.
Er in neuer Verwirrung seiner Verständnisses;
Ich in neuem Verständnis meiner Verwirrung.

(Robert Graves)

Kreativität bedeutet gewöhnlich, alte Dinge in neue Kombinationen und neue Dinge in alte Kombinationen hineinzustecken. (Karl E. Weick)

Seit der Ära, in der die Ausübung des Intellekts die Quelle von Macht und Reichtum wurde, ist es unmöglich, jeden Fortschritt in der Wissenschaft, jede erfrischende neue Wahrheit und jede neue Idee nicht als einen in die Reichweite des Menschen gebrachten Keim von Macht zu betrachten. (Alexis de Tocqueville)

But I can't think for you; You'll have to decide. (Bob Dylan)

Es muss versucht werden, die Methoden und Begriffe so klar als irgend möglich zu explizieren, damit ihre Unzulänglichkeit und Unvollkommenheit deutlich wird. (Niklas Luhmann)

Blitzhafte Durchleuchtungen gelingen nur in der Eile dringenster Aktualität. (Carl Schmitt)

Die Entscheidung ist keine Antwort, sondern nur eine neue Frage. (Carl Schmitt)

Gedankenlosigkeit tötet. Andere. (Stanislaw Jerzey Lec)

Damit eine Vielzahl von verschiedenen Begriffen nebeneinander bestehen kann, muss man sie auf verschiednen Ebenen unterbringen. Die hierarchische Ordnung ist die einzige, die weder ausstösst noch unterdrückt. (Nicólas Gómez Dávila)

Jede Behauptung, die nicht Salz in einer geheimen Wunde ist, ist eine blosse Unverschämtheit. (Nicólas Gómez Dávila)

Argumente dienen nicht als Beweis, sondern zur Widerlegung. (Nicólas Gómez Dávila)

Nichts scheint leichter verständlich als das, was wir nicht verstanden haben. (Nicólas Gómez Dávila)

Erklären heisst, den Fall einem Gesetz und jedes Gesetz einem allgemeinen Gesetz unterzuordnen. Verstehen bedeutet, zu erreichen, dass unsere Erfahrung sich mit einer fremden Erfahrung identifiziert. Das Erklärte bleibt ein für allemal erfunden, das Verstandene muss jedes Mal neu entdeckt werden. (Nicólas Gómez Dávila)

Die Unklarheit eines Textes ist kein Fehler, wenn man das, war er sagt, nur auf unklare Art sagen kann. (Nicólas Gómez Dávila)

Um unseren Gesprächspartner zu überzeugen, müssen wir die Wahrheiten, die wir predigen, von den Irrtümern, an die er glaubt, ableiten. Höchste Rhetorik ist die Kunst, von falschen Prämissen auszugehen, um bei wahren Schlüssen anzukommen. (Nicólas Gómez Dávila)

Versuchen wir nicht zu erklären, sondern das Rätsel einzugrenzen. (Nicólas Gómez Dávila)

Verstand ohne Vorurteile ist nur jener, der weiss, welche er hat. (Nicólas Gómez Dávila)

Die grösste wissenschaftliche Heldentat besteht darin, törichte Fragen beantworten zu können. (Nicólas Gómez Dávila)

Die technische Brillanz der geistigen Arbeit hat sich so weit entwickelt, dass Bibliotheken bis zum Bersten mit Büchern voll sind, die wir nicht gering schätzen dürfen, aber die zu lesen nicht die Mühe lohnt. (Nicólas Gómez Dávila)

Der Verstand altert nicht, trägt aber ein Datum. (Nicólas Gómez Dávila)

Intelligenz liegt nicht in der Handhabung kluger Ideen, sondern in der klugen Handhabung jeder beliebigen Idee. (Nicólas Gómez Dávila)

Jeder sieht in der Welt nur das, was er zu sehen verdient. (Nicólas Gómez Dávila)

Die Parabel ist der geringste Abstand zwischen zwei Ideen. (Nicólas Gómez Dávila)

Intelligenz besteht nicht darin, Lösungen zu finden, sondern darin, die Probleme nicht aus den Augen zu verlieren. (Nicólas Gómez Dávila)

Der Verstand ist spontan aristokratisch, weil er die Fähigkeit ist, Unterschiede zu erkennen und Rangstufen festzulegen. (Nicólas Gómez Dávila)

Der Geist ist das Aufblühen der Stille und der Routine. (Nicólas Gómez Dávila)

Die Theorie irrt, wenn sie die Realität auf Kategorien beschränkt, die ihre Manipulation erlauben.

Die Praxis irrt, wenn sie so vorgeht, als ob die Theorie nicht irrte. (Nicólas Gómez Dávila)

Die Idee ist nicht die Summe verschiedener Tatsachen, sondern besteht aus möglichen Dimensionen einiger. (Nicólas Gómez Dávila)

Wer lehrt, glaubt am Ende, dass er weiss. (Nicólas Gómez Dávila)

Geistige Kriege werden nicht von regulären Streitkräften, sondern von Freischärlern gewonnen. (Nicólas Gómez Dávila)

Um von irgendeiner Sache angemessen reden zu können, müssen wir die anpassungsfähige Vielfalt der Bedeutungen eines Wortes erhalten. (Nicólas Gómez Dávila)

Den Begriff, den man eliminieren wollte, unter anderem Namen wieder einzuführen ist das Geheimnis vieler „Erklärungen“ in den Geisteswissenschaften. (Nicólas Gómez Dávila)

Die Erkenntnis gründet auf klugen Ahnungen, nicht auf unumstösslichen Gewissheiten. (Nicólas Gómez Dávila)

Geordnetes Denken ist, was ein geheimes Zentrum besitzt, selbst wenn es keine sichtbare Gliederung aufweist. (Nicólas Gómez Dávila)

Der subtile Gedanke ist geistreiche Retuschierung von Gemeinplätzen. (Nicólas Gómez Dávila)

Von den drei Arten der Erkenntnis ist die eine tautologisch, die zweite hypothetisch und die dritte unbeweisbar. (Nicólas Gómez Dávila)

Mittel sind Werke des menschlichen Verstandes und Zwecke im Allgemeinen die seiner Dummheit. (Nicólas Gómez Dávila)

Wer es nicht versteht, unerschrocken zu verurteilen, weiss nicht, furchtlos wertzuschätzen. (Nicólas Gómez Dávila)

Dagegendenken ist schwieriger als Dagegenhandeln. (Nicólas Gómez Dávila)

Der Verstand wäre unüberwindlich, wenn er den Verständigen nicht überheblich machte. (Nicólas Gómez Dávila)

Wir werden den schlimmsten Irrtümern und den schlimmsten Verbrechen verfallen, wenn wir nicht begreifen, dass es keine andere allgemeingültige Norm als den klaren Verstand gibt. (Nicólas Gómez Dávila)

Die Wahrheit überzeugt mit einem Augenzwinkern; der Irrtum benötigt Reden. Nicólas Gómez Dávila)

Der Verstand, der mit Hochmut einhergeht, lädt dazu ein, dass man ihm den Boden einseift. (Nicólas Gómez Dávila)

Tiefe Überzeugungen werden stillschweigend übermittelt. (Nicólas Gómez Dávila)

In einem feurigen Verstand verschmelzen die Materialien nicht zu einer neuen Legierung, sie bilden ein neues Element. (Nicólas Gómez Dávila)

Ein einziges Thema gründlich zu erfassen verlangt heute einen derart besessenen Eifer, dass der Verstand in diesem Lernprozess verkrüppelt. (Nicólas Gómez Dávila)

Wissen löst nur untergeordnete Probleme, aber Lernen schützt vor Langeweile. (Nicólas Gómez Dávila)

Eine vollständige Bibliographie ersetzt den Verstand nicht einmal teilweise. (Nicólas Gómez Dávila)

Die gefährliche Idee ist nicht die falsche, sondern die teilweise richtige. (Nicólas Gómez Dávila)

Der Theoretiker kann nicht mehr tun als die Begriffe wahren und die Dinge beim Namen nennen. (Carl Schmitt)

Die Arithmetik ist die Grammatik der Zahlen. (Ludwig Wittgenstein)

Eine Hypothese ist ein Gesetz zur Bildung von Erwartungen. (Ludwig Wittgenstein)

Witz ist Intellekt auf dem Bummel. (Oscar Wilde)

Es gibt nur zwei Arten von Menschen, die wirklich fesseln - Leute, die alles wissen, und Leute, die überhaupt nichts wissen. (Oscar Wilde)

Wer nicht auf seine Weise denkt, denkt überhaupt nicht. (Oscar Wilde)

Zum Glück ist das Denken, in England wenigstens, nicht ansteckend. (Oscar Wilde)

Jedes Nachdenken über gutes oder schlechtes Benehmen zeugt von einem Stillstand der geistigen Entwicklung. (Oscar Wilde)

Es kommt für jeden der Augenblick der Wahl und der Entscheidung. (Oscar Wilde)

Ich hasse Ideen, wenn ich doch mal eine habe, gehe ich spazieren, um sie zu vergessen. (Robert Rauschenberg)

Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten. (François Gaston de Lévis)

Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. (Albert Einstein)

Wenn alle das gleiche denken, denkt keiner richtig. (Georg Christoph Lichtenberg)

Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners. (Heinz von Foerster)

Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen. (Heinrich Heine)

Hab viele Schlachten, aber nie meine Identität verloren: (Peter Rühmkorf)

Ich bin im Vollbesitz meiner Zweifel. (Peter Rühmkorf)

Eine Aussage kann nicht nur wahr, falsch oder sinnlos sein, sondern auch imaginär. (George Spencer-Brown)

Triff eine Unterscheidung! (George Spencer-Brown)

Es ist ein Zeichen der kolossalen Vorliebe unserer Kultur für das männliche Prinzip, dass wir meinen, wir können jedes ernsthafte Stück Literatur entkräften, indem wir es mit Argumenten widerlegen. (George Spencer-Brown)

Es gibt ein Spiel, das Kinder spielen, wenn die Flut kommt. Sie bauen um sich herum eine vermeintlich undurchdringliche Sandmauer, um das Wasser so lange wie möglich draussen zu halten. Natürlich sickert das Wasser von unten durch und irgendwann durchbricht es die Mauer und überflutet alle. Erwachsene spielen ein ähnliches Spiel. Sie umgeben sich mit einer vermeintlich undurchdringlichen Mauer aus Argumenten, um die Wirklichkeit draussen zu halten. Doch die Wirklichkeit sickert von unten durch, durchbricht irgendwann die Mauer und überflutet uns alle. (George Spencer-Brown)

Die Logik ist unerschütterlich, aber einem Menschen, der leben will, widersteht sie nicht (Franz Kafka)

Hüte dich vor dem Experten, dem Spezialisten, der aller über sehr wenig und sehr wenig über alles weiss. (George Spencer-Brown)

Was vollkommen wahr ist, kann nicht verloren gehen, es ist immer offenbar, immer da, um erkannt zu werden, und nur das, was vollkommen wahr ist, bleibt, da durch seine eigene Unzerstörbarkeit geschützt. (George Spencer-Brown)

Wahrheit ist wertvoll, lasst uns sparsam mit ihr umgehen. (Mark Twain)

Wissen ist kostbar für uns, denn wir werden nie Zeit haben, es zu vollenden. (Rabindranath Tagore)

Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun. (Johann Wolfgang von Goethe)

Jede grosse Idee, sobald sie in Erscheinung tritt, wirkt tyrannisch. (Johann Wolfgang von Goethe)

Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen. (Johann Wolfgang von Goethe)

I wouldn't have seen it if I hadn't believed it. (Marshall McLuhan)

Eine Theorie ist desto eindrucksvoller, je grösser die Einfachheit ihrer Prämissen ist, je verschiedenartigere Dinge sie verknüpft, und je weiter ihr Anwendungsbereich ist. (Albert Einstein)

Die Notwendigkeit zu entscheiden reicht weiter als die Möglichkeit zu erkennen. (Immanuel Kant)

Im Gehirn ist die Potenz einer Idee oder eines Ideals genauso real wie die eines Moleküls, einer Zelle oder eines neuronalen Impulses. Ideen verursachen Ideen und tragen dazu bei, dass neue Ideen entwickelt werden. Sie interagieren miteinander und mit anderen geistigen Kräften im selben Gehirn, in benachbarten Gehirnen, und dank der globalen Kommunikation in weit entfernten Gehirnen in anderen Ländern. Ausserdem interagieren sie mit der äusseren Umgebung und stossen so, aufs Ganze gesehen, einen explosionsartigen Fortschritt in der Evolution an, der alles – sogar das Auftauchen der ersten lebenden Zelle – übersteigt, was bislang in der Geschichte der Evolution geschehen ist. (Roger Sperry)

Genie ist das Vermögen, von eingebildeten Gegenständen wie von wirklichen zu handeln. (Novalis)

Die Poesie heilt die Wunden, die der Verstand schlägt. (Novalis)

Ein starker Gedanke teilt auch dem, der anderer Meinung ist, von seiner Kraft etwas mit. (Marcel Proust)

Man kann die Weisheit nicht fertig übernehmen, man muss sie selbst entdecken auf einem Weg, den keiner für uns gehen und niemand uns ersparen kann, denn sie besteht in einer bestimmten Sicht der Dinge. (Marcel Proust)

Der Fuchs weiss viele Dinge, aber der Igel weiss eine grosse Sache. (Archilochos)

Die Idee sitzt als Brille gleichsam auf unserer Nase, und was wir ansehen, sehen wir durch sie. Wir kommen nicht auf den Gedanken, sie abzunehmen. (Ludwig Wittgenstein)

Es ist elend schwer zu lügen, wenn man die Wahrheit nicht kennt. (Peter Esterhazy)

Gedanken ohne Inhalt sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind. (Immanuel Kant)

Doch kann der Verstand, wie hellsichtig er auch sein mag, die Elemente nicht wahrnehmen, aus denen das Herz besteht. (Marcel Proust)

Die Klassen des Geistes nehmen keine Rücksicht auf die Geburt. (Marcel Proust)

Die Bande zwischen einem anderen und uns existieren nur in unserem Denken. Wenn das Gedächtnis nachlässt, lockern sie sich, und ungeachtet der Illusion, der wir gern erliegen würden und mit der wir aus Liebe, aus Freundschaft, aus Höflichkeit, aus Achtung, aus Pflichtgefühl die anderen betrügen, sind wir im Leben allein. Der Mensch ist das Wesen, das nicht aus sich herauskann, das die anderen nur in sich kennt und das lügt, wenn es das Gegenteil behauptet. (Marcel Proust)

Accuracy of observation is the equivalent of accuracy of thinking. (Wallace Stevens)

How full of trifles everything is! It is only one's thoughts that fill a room with something more than furniture. (Wallace Stevens)

I do not know which to prefer, The beauty of inflections, Or the beauty of innuendoes, The blackbird whistling, Or just after.
8Wallace Stevens)

In the world of words, the imagination is one of the forces of nature.
(Wallace Stevens)
The imagination is man's power over nature. (Wallace Stevens)

The poet is the priest of the invisible. (Wallace Stevens)

Thought is an infection. In the case of certain thoughts, it becomes an epidemic. (Wallace Stevens)

Doch das Genie, sogar schon das große Talent, leitet sich weniger als Faktoren der Intelligenz oder speziellen Verfeinerung her, welche die der anderen in den Schatten stellen, als aus der Fähigkeit, sie umzuwandeln, zu transponieren. (Marcel Proust)

Ebenso sind diejenigen, die geniale Werke hervorbringen, nicht Menschen, die in dem feinsinnigen Milieu leben, in der Unterhaltung glänzen, über die breiteste geistige Kultur verfügen, sondern die, welche die Kraft gefunden haben, von einem gewissen Augenblick an nicht länger für sich selbst zu leben, sondern ihre Persönlichkeit zu einem Spiegel zu machen, der ihr Dasein, mag es auch gesellschaftlich betrachtet und in einem gewissen Sinne sogar geistig betrachtet noch so mittelmäßig sein, reflektiert; den das Genie besteht in solcher Kraft des Zurückstrahlens und nicht in der Qualität, die dem widergespiegelten Geschehen von sich aus innewohnt. (Marcel Proust)

Vielleicht gibt es überhaupt nur einen einigen Geist, an dem jeder einzelne von uns partizipiert, einen Geist, auf den jeder in seinem eigenen Körper befangen die Blicke geheftet hält, so wie im Theater, wo zwar jeder seinen gesonderten Platz aht, doch nur eine einige Bühne existiert. (Marcel Proust)

Diejenigen, die die Wissenschaften behandelt haben, waren entweder Empiriker oder Logiker. Die Empiriker sammeln und benutzen nur nach Art der Ameise. Die Logiker verfertigen nach Art der Spinnen Gewebe aus sich selbst: Die Biene aber hält die Mitte zwischen beidem. Sie sammelt Materie aus den Blumen des Gartens und des Feldes, verwandelt und verdaut sie aber dennoch aus eigener Kraft. (Francis Bacon)

Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)

Man kann ein Problem nicht mit den gleichen Denkstrukturen lösen, die zu seiner Entstehung beigetragen haben. (Albert Einstein)

Man hat den Eindruck, dass die moderne Physik auf Annahmen beruht, die irgendwie dem Lächeln einer Katze gleichen, die gar nicht da ist. (Albert Einstein)

Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt. (Albert Einstein)

Freude am Schauen und Begreifen ist die schönste Gabe der Natur. (Albert Einstein)

Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig. (Albert Einstein)

Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorneherein ausgeschlossen erscheint. (Albert Einstein)

Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: Erstens durch Nachdenken, das ist der edelste. Zweitens durch Nachahmung, das ist der leichteste. Drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste. (Konfuzius)

Lernen, ohne zu denken, ist eitel; denken, ohne zu lernen, gefährlich. (Konfuzius)

Jede Tätigkeit des Geistes ist leicht, wenn sie nicht der Wirklichkeit untergeordnet werden muss. (Marcel Proust)

Wenn ich außer dem Hause zu Abend aß, sah ich nicht die Tischgenossen, weil ich sie vielmehr, wenn ich sie zu betrachten meinte, im Grunde durchleuchtete. (Marcel Proust)

Der Instinkt liefert die Pflicht, der Verstand aber liefert die Vorwände, um sich ihr zu entziehen. (Marcel Proust)

Ideen sind Ersatz für Leiden; in dem Augenblick, da diese sich in Ideen verwandeln, verlieren sie einen Teil ihrer schädlichen Wirkung auf unser Herz, und im ersten Augenblick löst dies Umwandlung selbst plötzlich Freude aus. (Marcel Proust)

Die Einbildungskraft, das Denken mögen an sich bewundernswürdige Werkzeuge sein, aber sie bedürfen vielleicht eines Anstoßes, um in Bewegung zu geraten. Das Leiden erst bringt sie in Gang. (Marcel Proust)

Der Körper schliesst den Geist in eine Festung ein; bald wird diese von allen Seiten belagert sein und zuletzt muss der Geist sich ergeben. (Marcel Proust)

Heut’ mach ich mir kein Abendbrot, heut’ mach ich mir Gedanken. (Wolfgang Neuss)

Es gibt keine Wissenschaft ohne Phantasie – und keine Kunst ohne Tatsachen (Vladimir Nabokov)

Wer wagt, durch das Reich der Träume zu schreiten, gelangt zur Wahrheit. (E.T.A. Hoffmann)

Ich meine, dass die Basis der Himmelsleiter, auf der man hinaufsteigen will in höhere Regionen, befestigt sein müsse im Leben, so dass jeder nachzusteigen vermag. Befindet er sich dann immer höher und höher hinaufgeklettert, in einem fantastischen Zauberreich, so wird er glauben, dies Reich gehöre auch noch in sein Leben hinein, und sei eigentlich der wunderbar herrlichste Teil desselben. (E.T.A. Hoffmann)

Alle Würde des Menschen besteht im Denken. All seine Pflicht ist, richtig zu denken. (Blaise Pascal)

Es gibt Dinge, die wir wissen, es gibt Dinge, die wir nicht wissen, und es gibt Dinge, von denen wir nicht wissen, dass wir sie nicht wissen. (Donald Trump)

Klugheit tötet Weisheit; das ist eine der wenigen zugleich traurigen und wahren Tatsachen. (Gilbert Keith Chesterton)

Denken heißt Lichtungen suchen im Wald. (Jules Renard)

Ein freier Mensch ist der, der keine Angst hat, bis an die Grenze seines Verstandes zu gehen. (Jules Renard)

Der Traum, der Luxus des Denkens. (Jules Renard)

Das Wort ist die Entschuldigung des Gedankens. (Jules Renard)

Ein Pedant ist jemand, der geistig schlecht verdaut. (Jules Renard)

Nur das Denken, das wir leben, hat einen Wert. (Hermann Hesse)

Wissen kann man mitteilen, Weisheit aber nicht. Man kann sie finden, man kann sie leben, man kann von ihr getragen werden, man kann mit ihr Wunder tun, aber sagen und lehren kann man sie nicht. (Hermann Hesse)

Wem es gelingt, dir falsche Fragen einzureden, dem braucht auch vor der Antwort nicht zu bangen. (Thomas Pynchon)

Das Größte, was ein Mensch auf dieser Welt vollbringen kann, ist, etwas zu sehen und dann auf einfache Weise zu sagen, was er gesehen hat. Auf hundert Leute, die reden können, kommt einer, der denken kann. Auf Tausende jedoch, die denken können, kommt einer, der sehen kann. Sehen das ist Poesie, Prophezeiung und Religion in einem. (John Ruskin)

Echte Dichtung ist Schöpfung aus Bild und Traum. (Jules Renard)

Der Gelehrte verallgemeinert, der Künstler entscheidet. (Jules Renard)

Ein Denken an sich gibt es ebenso wenig wie „absolute Musik“. (Heimito von Doderer)

Jedes wirklich tiefe Denken sucht die Ferne, die der Zeit, die des Raums. Es gibt kein tiefes Denken über Naheliegendes; darüber kann man nur sinnieren. (Heimito von Doderer)

Nur Selbstverständlichkeiten können den Gegenstand wirklicher Denkakte bilden. Das Originelle und Interessante ist immer zweitklassig. (Heimito von Doderer)

Intelligenz ist – idealistisch genommen – nichts als Leitfähigkeit, Leitwilligkeit. (Heimito von Doderer)

Exemplum docet, exempla obscurant. (Hemito von Doderer)

Denker sind Leute, die aufs neue denken, und die denken, dass das, was vorher gedacht worden war, niemals hinreichend bedacht worden war. (Paul Valéry)

Manchmal denke ich, manchmal bin ich. (Paul Valéry)

Dummheit ist nicht meine Stärke. (Paul Valéry)

Der Mensch ist komplizierter –unendlich komplizierter - als sein Denken. Ein Geist, der fähig wäre, die Kompliziertheit seines Gehirns zu begreifen, wäre also komplexer als das, was ihn zu dem macht, was er ist … (Paul Valéry)

Wie ich es auch anstelle, mich interessiert alles. (Paul Valéry)

Strenge der Phantasie ist mein Gesetz. (Paul Valéry)

Ich bin nicht immer meiner Meinung. (Paul Valéry)

Die anderen machen Bücher, ich mache meinen Geist. (Paul Valéry)

Denken zu können heißt, dem Zufall die Schätze entreißen zu könne, die er in uns eingekapselt hat. (Paul Valéry)

Das Gedächtnis ist der Körper des Denkens. (Paul Valéry)

Denken bedeutet mit sich selbst kommunizieren. Die Möglichkeit des Dialogs. (Paul Valéry)

Es gibt Tage der Logik und Tage des Mystik. (Paul Valéry)

Nicht um die Lösungen soll man sich sorgen, um die Fragestellungen. Sich niemals mit einer Lösung beeilen, vielmehr die Schwierigkeit vertiefen und näher bestimmen- sie wie einen Diamanten schleifen – strahlend und rein gestalten. (Paul Valéry)

Denken ist unablässiges Durchstreichen. (Paul Valéry)

Gewissheit ist nicht die Sache des Geistes. (Paul Valéry)

Was unser Gedächtnis von sich aus behält, das ist unsere Substanz, das Fleisch unseres Interesses. Daraus muss man unsererBegabung herleiten. (Paul Valéry)

Die Kunst des Denkens ist eine des Umformens , des Unterscheidens und Bewertens. (Paul Valéry)

Das Geheimnis des geistigen Reichtums liegt bei einigen in der wunderbaren Fähigkeit, jeden noch so kleinen Vorfall zu nutzen und sich gewissermaßen anzuverwandeln, auf ihr Ziel auszurichten, und seien sie scheinbar noch so abgelegen und belanglos. So wie dem Angegriffenen alles als Waffe dient. Es scheint, als schöpften sie unablässig aus sich selbst, und dabei sein sie doch nur ein unendliche vielfältiger Umschlagplatz. (Paul Valéry)

Kompetenz lässt sich nicht antizipieren. (Paul Valéry)

Das wirkliche Wissen ist können. Wirksames Wissen kann - auf das Notwendige und Hinreichende reduziert - in das äußere Handeln eingehen. (Paul Valéry)

Wissenschaft ist das Versessensein auf das Finden von Unterschieden. Wissenschaft heißt Unterscheidungskunst. (Hermann Hesse, Narziß und Goldmund)

Die Wahrheit wird gelebt, nicht doziert. (Hermann Hesse, Glasperlenspiel)

Je mehr wir von uns verlangen, oder je mehr unsere jeweilige Aufgabe von uns verlangt, desto mehr sind wir auf die Kraftquell der Meditation angewiesen, auf die immer erneute Versöhnung von Geist und Seele. (Hermann Hesse, Glasperlenspiel)

Heiterkeit zu erreichen ist … das höchste und edelste aller Ziele. Diese Heiterkeit ist weder Tändelei noch Selbstgefälligkeit, sie ist höchste Erkenntnis und Liebe, ist Bejahen aller Wirklichkeit, Wachsen am Rand aller Tiefen und Abgründe, sie ist eine Tugend der Heiligen und der Ritter, sie ist unstörbar und nimmt mit dem Alter und der Todesnähe nur immer zu. Sie ist das Geheimnis des Schönen und die eigentliche Substanz jeder Kunst. Der Dichter, der das Herrliche und Schreckliche des Lebens im Tanzschritt seiner Verse preist, der Musiker, der es als reine Gegenwart erklingen lässt, ist Lichtbringer, Mehrer der Freude und Helligkeit auf Erden, auch wenn er uns erst durch Tränen und schmerzliche Spannung führt. Vielleicht ist der Dichter, dessen Verse uns entzücken, ein trauriger Einsamer und der Musiker ein schwermütiger Träumer gewesen, aber auch dann hat sein Werk teil an der Heiterkeit der Götter und der Sterne. Was er uns gibt, das ist nicht mehr sein Dunkel, sein Leiden oder Bangen, es ist ein Tropfen reinen Lichts, ewiger Heiterkeit. Auch wenn ganze Völker und Sprachen die Tiefe der Welt zu ergründen suchen, in Mythen, Kosmogonien, Religionen, ist das Letzte und Höchste, was sie erreichen können, diese Heiterkeit. (Hermann Hesse, Glasperlenspiel)

Die Gelehrsamkeit ist nicht immer und überall heiter gewesen, obwohl sie es sein sollte. Bei uns ist sie, der Kult der Wahrheit, eng mit dem Kult des Schönen verknüpft und ausserdem mit der meditativen Seelenpflege, kann also nie die Heiterkeit ganz verlieren. Unser Glasperlenspiel aber vereinigt in sich alle drei Prinzipien: Wissenschaft, Verehrung des Schönen und Meditation und so sollte eine rechter Glasperlenspieler von Heiterkeit durchtränkt sein wie eine reife Frucht von ihrem süssen Saft, er sollte vor allem die Heiterkeit der Musik in sich haben, die ja nichts anderes ist als Tapferkeit, als ein heiteres, lächelndes Schreiten und Tanzen mitten durch die Schrecken und Flammen der Welt, festliches Darbringen eines Opfers. (Hermann Hesse, Glasperlenspiel)

Der Jüngling … begegnete… zum ersten Mal dem geistigen, dem erzogenen Adel, jener Macht, welche unter glücklichen Bedingungen gelegentlich das Wunder wirken kann, unter Überspringung einer langen Ahnen- und Generationenfolge innerhalb eines einzigen Menschenlebens aus einem Plebejerkind einen Hochadeligen zu machen. (Hermann Hesse, Glasperlenspiel)

Fischreusen sind da um der Fische willen; hat man die Fische, so vergisst man die Reusen. Hasennetze sind da um der Hasen willen; hat man die Hasen, so vergisst man die Netze. Worte sind da um der Gedanken willen; hat man den Gedanken, so vergisst man die Worte. (Dschuang Dsi)

Die Geisteskraft ist leicht wie ein Haar. (Buch der Lieder)

Mit Wahrmachen der Gedanken ist gemeint, dass man sich nicht selbst betrügt. (Konfuzius)

Die kleinen Zimmer oder Behausungen lenken den Geist zum Ziel, die großen lenken ihn ab. (Leonardo da Vinci)

Wer wenig denkt, der irrt viel. (Leonardo da Vinci)

Und was wir an gültigen Sätzen gefunden,
Dran bleibt aller irdische Wandel gebunden.
(Conrad Ferdinand Meyer)

Was bleibet aber, stiften die Dichter. (Friedrich Hölderlin)

Man glaubt zu denken und wird gedacht. (Albert Paris Gütersloh)

Die Sache hat einen originellen Kopf und einen hübschen Pferdefuß. (Albert Paris Gütersloh)

Ein Irrtum ist um so gefährlicher, je mehr Wahrheit er enthält. (Henri Frédéric Amiel)

Das Träumen ist der Sonntag des Denkens. (Henri Frédéric Amiel)

Wer absolute Klarheit will, bevor er einen Entschluss fasst, wird sich nie entschließen. (Henri Frédéric Amiel)

Jedes geschlossene Lehrgebäude stößt offene Geister ab. Nur das Unbestimmte befriedigt sie, denn ihre nimmermüden Schwingen brauchen einen Raum, der keine Grenzen hat. (Teixeira de Pascoaes)

Alles verzeihen wir unseren Mitmenschen, nur ihre geistige Überlegenheit nicht. (Teixeira de Pascoaes)

Jede geistige Schau schwächt die Dinge, worauf sie gerichtet ist, denn sie nimmt ihnen Farbe und Duft. (Teixeira de Pascoaes)

Von allen Menschen leben die Dichter den Tieren und Menschen am nächsten. (Teixeira de Pascoaes)

Dichter es gibt nur zwei Musen: die Unschuld und die Enttäuschung. (Teixeira de Pascoaes)

In der glühenden und kristallinen Form gewinnt der Geist so an Kraft, das er den höchsten Grad von Leben erlangt im mindesten Körpergehalt. (Teixeira de Pascoaes)

O du geistiges Reich, du Inbild des Seins! Erlösung… Ein seltsam freudiges Gefühl beschleicht uns, wenn wir uns bewusst werden, in jemand als ein vielgeliebtes Bild zu leben. (Teixeira de Pascoaes)

An exceedingly well-informed report,' said the General. 'You have given yourself the trouble to go into matters thoroughly, I see. That is one of the secrets of success in life. (Anthony Powell)

Leider ist die Intelligenz in besseren Kreisen, ich weiß nicht wie sie es anstellen, nur ein Multiplikator ihrer Dummheit, sie wird dadurch zu unerreichter Potenz und Pracht gesteigert. Die einzig Erträglichen sind die, die so geistreich gewesen sind, dumm zu bleiben. (Marcel Proust)

 

Châtiment de l'orgueil
……..
Immédiatement sa raison s'en alla.
L'éclat de ce soleil d'un crêpe se voila ;
Tout le chaos roula dans cette intelligence,
Temple autrefois vivant, plein d'ordre et d'opulence,
Sous les plafonds duquel tant de pompe avait lui.
Le silence et la nuit s'installèrent en lui,
Comme dans un caveau dont la clef est perdue.
Dès lors il fut semblable aux bêtes de la rue,
Et, quand il s'en allait sans rien voir, à travers
Les champs, sans distinguer les étés des hivers,
Sale, inutile et laid comme une chose usée,
Il faisait des enfants la joie et la risée.



Bestrafung des Stolzes
…..
Sein Verstand verließ ihn unmittelbar.
Ein Schleier verhüllte den Glanz dieser Sonne.
Und das Chaos rollte in diesem Geist,
Lebendiger Tempel einst voller Ordnung und Pracht,
Unter dessen Dach solcher Reichtum glänzte.
Schweigen und Nacht breiteten sich aus in ihm
Wie in einem Keller, zu dem der Schlüssel verloren.
Von nun an glich er den Tieren der Straße,
Und wenn er davonging ohne etwas zu sehen
Durch die Felder, ohne Sommer von Winter zu unterscheiden,
Schmutzig, unnütz, häßlich gleich einem verbrauchten Ding
War er der Kinder Spott und Freude.


(Charles Baudelaire)
 

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