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Eure Kinder sind nicht eure Kinder. Es sind die Söhne und Töchter von des Lebens Verlangen nach sich selber. Sie kommen durch euch, doch nicht von euch; und sind sie bei euch, so gehören sie euch doch nicht.

Ihr dürft Ihnen eure Liebe geben, doch nicht eure Gedanken.
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.

Ihr dürft ihren Leib bekommen, doch nicht ihre Seele,
denn ihre Seele wohnt im Hause von Morgen, das Ihr nicht zu betreten vermöget, selbst nicht in euren Träumen.

Ihr dürft euch bestreben, ihnen gleich zu werden, doch suchet nicht, sie euch gleich zu machen. Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es beim Gestern.

Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile entsandt werden. Der Schütze sieht das Zeichen auf dem Pfade der Unendlichkeit, und Er biegt euch mit seiner Macht, auf dass seine Pfeile schnell und weit fliegen.

Möge das Biegen in des Schützen Hand euch zu Freude gereichen;
denn gleich wie Er den fliegenden Pfeil liebt, so liebt er auch den Bogen, der standhaft bleibt.

(Kahlin Gibran)

In unsrer tiefsten Seele sind wir Kinder und bleiben es unser Leben lang. (Sigmund Freud)

Reife des Mannes: das heißt den Ernst wiedergefunden haben, den man als Kind hatte, beim Spiel (Friedrich Nietzsche)

Die Kindheit zeigt den Menschen, wie der Morgen den Tag. (John Milton)

Kinder sind wie Uhren; man muss sie nicht nur aufziehen, sondern auch laufen lassen. (Jean Paul)

Der Erwachsene ist der Mythos des Kindes. (Nicólas Gómez Dávila)

Zuerst lieben die Kinder ihre Eltern; dann kritisieren sie sie. Selten, wenn überhaupt, verzeihen sie ihnen. (Oscar Wilde)

Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel. (Johann Wolfgang von Goethe)

Kinder haben immer eine Neigung, ihre Eltern entweder übertrieben herabzusetzen oder zu bewundern. (Marcel Proust)

Kinderlied

Schlafet schlafet
der Tag bricht an schlafet
nun kommt der Morgenrotknabe
Blütenstaubdämmerung streuend
nun kommt das Mädchen des Lichts
mit der Blume der Dämmerung
es ist Tagesanbruch
schlafet schlafet

(Navajo)

Der große Mann bewahrt sich sein kindliches Herz. (Mong Dsi)

Die Kindheit vergeht nimmer. Sie ist die Gottheit der Kirche, die wir darstellen. In der Morgenfrühe ihres Lebens verbringt sie draußen im lichten Tag mitten unter Dingen und Wesen. Das ist das Zeitalter der Glückseligkeit, wo wir unmittelbar mit den Göttern verkehren. Später verwandelt sich die göttliche Gegenwart in ein Standbild, das im Düster der heiligen Hallen auf einem Altar steht. Das ist die Ära der Aufrufung (Teixeira de Pascoaes)

Im Alter tritt der Engel der Kindheit klarer ans Licht. (Teixeira de Pascoaes)


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