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Wir arbeiten in Strukturen von gestern mit Methoden von heute an Problemen von Morgen, vorwiegend mit Menschen, die die Strukturen von gestern gebaut haben und das Morgen innerhalb der Organisation nicht mehr erleben werden. (Knut Bleicher)

Global denken, lokal handeln. (Hazel Henderson)

Je planmässiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer trifft sie der Zufall. (F. Dürrenmatt)

Alles ist, was es ist, weil es so geworden ist. (D´Arcy Thompson)

Mathematische Beziehungen zeigen oft eine immer wieder überraschende elementare Einfachheit, so als implizierten sie, dass der unendlichen Vielfalt an beobachtbaren Einzelheiten, die sich unseren Sinnen darbietet, bestimmte, relativ wenige fundamentale Gesetze oder Varianten davon zugrunde liegen. Wenn man entdeckt, dass das Universum nach mathematischen Gesetzen strukturiert ist und sich bewegt, erfährt man eine der tiefsten Einsichten in die elementare Ordnung des Kosmos. (Thomas Goldstein)

Vorhersagen sind schwierig, insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen. (Niels Bohr)

Statistik erzeugt eine fiktionale Realität, die in keinem Einzelfall - und es gibt nur Einzelfälle - stimmen muss. (Niklas Luhmann)

Die rein bureaukratische ... Verwaltung ist nach allen Erfahrungen die an Präzision, Stetigkeit, Disziplin, Straffheit und Verlässlichkeit, also: Berechenbarkeit für den Herrn wie für die Interessenten, Intensität und Leistung ... rein technisch zum Höchstmass der Leistung vervollkommenbare ... Form der Herrschaftsausübung. (Max Weber)

Pläne sind die Träume der Realisten. (unbekannt)

Die Tätigkeit des Organisierens ist die durch Konsens gültig gemachte Grammatik für die Reduktion von Mehrdeutigkeit mittels bewusst ineinandergreifender Handlungen. Organisieren heisst, fortlaufende unabhängige Handlungen zu vernünftigen Folgen zusammenfügen, so dass vernünftige Ergebnisse erzielt werden. (Karl E. Weick)

Erfahrung ist nicht das, was mit einem Menschen geschieht. Es ist das, was ein Mensch aus dem macht, was mit ihm geschieht. (Thomas Henry Huxley)

Organisationen malen ihr eigenes Bühnenbild, betrachten es durch das Opernglas und versuchen, ihren Weg durch die Bühnenlandschaft zu finden. (Tom Lodahl)

Wenn die Organisation mehr inneren Zwängen unterliegt, dann kann sie die Umwelt leichter umgestalten, als die Umwelt sie umgestalten kann. Die enger gekoppelte Organisation ist fähig, Zwang auf die weniger eng gekoppelte auszuüben. (Karl E. Weick)

In dem Mass, wie sich der Umfang einer Organisation vergrössert, wird sie ihr eigenes Selektionssystem und legt es buchstäblich der Umwelt auf, die sich ihr auferlegt. (Karl E. Weick)

Organisationen bearbeiten Informationen. (Karl E. Weick)

Organisationen benötigen Variation, um mit Umweltveränderungen fertig werden zu können, und sie benötigen starke Anleitung durch die Vergangenheit, um Effektivität zu entwickeln. (Karl E. Weick)

Organisationen halten Leute beschäftigt, unterhalten sie bisweilen, vermitteln ihnen eine Vielfalt von Erfahrungen, halten sie von den Strassen fern, liefern Vorwände für Geschichtenerzählungen und ermöglichen Sozialisation. Sonst haben sie nichts anzubieten. (Karl E. Weick)

Ratschläge fürs Organisieren:

  • Geraten Sie angesichts von Unordnung nicht in Panik!
  • Sie können niemals ein Ding auf einmal erledigen.
  • Chaotisches Handeln ist geordnetem Nichthandeln vorzuziehen.
  • Die wichtigsten Entscheidungen sind oft die am wenigsten sichtbaren.
  • Es gibt keine (eindeutige) Lösung.
  • Stampfen Sie die „Nützlichkeit“ ein!
  • Die Karte ist das Gelände (Niklas Luhmann würde vielleicht sagen: Reduktion der Komplexität)
  • Schreiben Sie das Organisationsdiagramm um.
  • Stellen Sie sich Organisationen als evolutionäre Systeme vor!
  • Verkomplizieren Sie sich!

(Karl E. Weick)

Im gang getrennt im zweck gesellt (Stefan George)

Nicht das Bestehende muss verändert werden, sondern das Verkehrte. (Joachim Fest)

Bürokratien folgen nicht zufällig auf Revolutionen. Revolutionen sind die blutigen Geburten der Bürokratien. (Nicólas Gómez Dávila)

Hüten wir uns davor, zu planen, was wir vollendet sehen wollen. (Nicólas Gómez Dávila)

Komplexität ist die Einheit einer Vielheit. (Niklas Luhmann)

Nichts kann existieren ohne Ordnung. Nichts kann entstehen ohne Chaos. (Albert Einstein)

Ein Chef ist ein Mensch, der anderer bedarf. (Paul Valéry)

Es möge euch nie an Vorgesetzten mangeln, welche dümmer sind als ihr, nichts ist besser gegen den Hochmut. (Hermann Hesse, Narziß und Goldmund)

Jeder von ihnen diente doch der gleichen Einheit, demselben Gedanken, derselben Ordnung, erhielt durch sie seine Würde, brachte seine Person zum Opfer. (Hermann Hesse, Narziß und Goldmund)

Jeder Aufstieg in der Stufe der Ämter ist nicht dein Schritt in die Freiheit, sondern in die Bindung. Je höher das Amt, desto tiefer die Bindung. Je grösser die Amtsgewalt, desto strenger der Dienst. . Je stärker die Persönlichkeit, desto verpönter die Willkür. (Hermann Hesse, Glasperlenspiel)

Wenn man ein allen gemeinsames Landgebiet gemeinschaftlich bebaut, so geht es langsam, weil Lässigkeit in der Arbeit vorkommt. Verteilt man das Landgebiet, so geht es geschwind, weil keine Lässigkeit mehr vorkommt. (Frühling und Herbst des Lü Bu We)

Dass die Leute schwer zu leiten sind, kommt von ihrer vielen Erkenntnis. (Laotse)

Dass die Leute schwer zu leiten sind,
ist, weil ihre Oberen zu viel machen;
darum sind sie schwer zu leiten.

(Laotse)

Alle Dinge gelingen, wenn sie vorbereitet sind, und misslingen, wenn sie nicht vorbereitet sind. Sind die Worte zum Voraus festgelegt, so stockt man nicht. Sind die Arbeiten zum Voraus festgelegt, so kommt man nicht in Verlegenheit. Sind die Handlungen zum Voraus festgelegt, so macht man keine Fehler. Ist der Weg zum Voraus festgelegt, so wird er nicht plötzlich ungangbar. (Konfuzius)

Wer einen Würdigen sieht und nicht imstande ist, ihn zu erheben, wer ihn erhebt, aber nicht bevorzugen kann, der macht sich einer Unterlassung schuldig. Wer einen Untüchtigen sieht und kann ihn nicht absetzen, wer ihn absetzt, aber nicht entfernen kann, der macht sich einer Übertretung schuldig. (Konfuzius)

Der Himmel schafft lautlos und ohne Spur. (Buch der Lieder)


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