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Die spezifische politische Unterscheidung, auf welche sich die politischen Handlungen und Motive zurückführen lassen, ist die Unterscheidung von Freund und Feind (Carl Schmitt)

Salus ex inimicis nostris. (zitiert nach Friedrich-Georg Jünger)

Politik ist ein starkes, langsames Durchbohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmass zugleich. (Max Weber)

Der Begriff des Staatlichen setzt den Begriff des Politischen voraus. (Carl Schmitt)

Autovertreter verkaufen Autos, Versicherungsvertreter Versicherungen. Und Volksvertreter? (Stanislaw Jerzey Lec)

Der Hang zum Herrschen ist mir oft als ein inneres Merkmal von Schwäche erschienen: Sie fürchten ihre Sklavenseele und werfen ihr einen Königsmantel um. (Friedrich Nietzsche)

Regieren ist die Aufgabe, es dahin zu bringen, dass die Menschen danach streben, recht zu tun. (Schu King)

Ein wahrer Feind verlässt dich nie. (Stanislaw Jerzey Lec)

Ideale sind nichts für Idealisten. Es bedarf grosser Geduld, um sie zu erlernen. (Stanislaw Jerzey Lec)

Charaktere sind unzerbrechlich - aber dehnbar. (Stanislaw Jerzey Lec)

Schrecklich sind die Schwächen der Gewalt. (Stanislaw Jerzey Lec)

Politiker sind Generalisten mit dem Spezialwissen, wie man politische Gegner bekämpft. (Richard von Weizsäcker)

Der politische Erfolg des Amtsinhabers gründet sich auf seine überdurchschnittliche Durchschnittlichkeit. (Guy Kirsch, Klaus Mackscheidt)

Der Amtsinhaber ist der Exponent der jeweils herrschenden Neurose (Guy Kirsch, Klaus Mackscheidt)

Ich bitte Sie, geben Sie nichts auf wohlklingende Worte, nichts auf schmeichelnde Versprechen. Ein wohlklingendes Programm kann heute, da man dafür nicht bestraft wird, fast jeder schreiben, der in der Schule Grammatik und Rechtschreibung gelernt hat. Es gibt jedoch unter uns nicht viele, die hinter ihrem Bemühen, die Verhältnisse zu verbessern, immer mit ihrem ganzen Wesen gestanden haben und denen es um mehr geht als um die verlockende Teilnahme an der Macht. (Vaclav Havel)

Es ist einfacher, sich mit guten Soldaten Gold zu verschaffen, als umgekehrt. (Machiavelli)

Der Feind ist unsere eigne Frage als Gestalt. Und er wird uns, wir ihn zum selben Ende hetzen. (Theodor Däubler, Nordlicht, Hymne an Italien)

Unter dem Gesichtspunkt einer Weltanschauung werden alle politischen Formen und Möglichkeiten zum blossen Werkzeug der zu realisierenden Idee. (Carl Schmitt)

Die Macht wirkt auf manche Charaktere wie der Genuss von Salzwasser auf hoher See. (Ernst Jünger)

Macht pflegt zu korrumpieren, und absolute Macht korrumpiert absolut. (Lort Acton)

Es gibt keine Autorität auf Grund von Natur oder Wissen oder Vernunft, sondern nur Autorisierungen. (Niklas Luhmann)

Geldmangel ist ein Segen. Viele politische Dummheiten wurden durch Mangel an Geld verhindert. (Charles Maurice de Talleyrand-Périgord)

Der Politiker denkt an die nächste Wahl, der Staatsmann denkt an die nächste Generation. (unbekannt)

Politik ist die Kunst, Eigennutz wie Gemeinnutz aussehen zu lassen. (unbekannt)

Meiner Ansicht nach gibt es nichts Gefährlicheres als die neuartige, fixe Idee für den Professionalismus in der Politik. Ein Anführer benötigt universelle und intuitive Qualitäten, keine teilweisen und berechnenden. Er muss wissen, wie man richtig handelt, und nicht, wie man falsch folgert. Vor allem muss er zu seiner eigenen Autorität gekommen sein und sich nicht nach anderen richten. Er muss zu Vernunft gekommen sein. (George Spencer-Brown)

Macht ist das Vermögen, sich gegen fremde Kräfte durchzusetzen. (Heinrich Popitz)

Macht haben Menschen über Menschen, weil sie anderen etwas nehmen und geben können, und dies umsetzen können in verhaltenssteuernde Drohungen und Versprechen. (Heinrich Popitz)

Zusammenleben heisst stets auch sich fürchten und sich schützen. (Heinrich Popitz)

Soziale Ordnungen, die sich nicht von vornherein selbst aufgeben, müssen sich, wenn Gewalt droht, mit Gewalt schützen können. (Heinrich Popitz)

Instrumentelle Macht bedeutet die Verfügung über Furcht und Hoffnung anderer Menschen. (Heinrich Popitz)

Nothing appears more surprising to those who consider human affairs with a philosophic eye than the easiness with which the many are governed by the few. (David Hume)

Die Summe der Einzelinteressen ergibt nicht Gemeinwohl, sondern Chaos. (Manfred Rommel)

Eine vollkommene Ordnung wäre der Ruin allen Fortschritts und Vergnügens. (Robert Musil)

Das einzige, was schlimmer ist als Verbündete, ist keine zu haben. (Winston Churchill)

Ohne Sicherheit ist keine Freiheit (Wilhelm von Humboldt)

Gewalt ist die Waffe des Schwachen; Gewaltlosigkeit die des Starken. (Mahatma Gandhi)

Es ist kein Verbrechen, schlimmer es ist ein Fehler. (Charles Maurice de Talleyrand-Périgord)

Politische Herrschaft im Alltag ist Verwaltung. (Max Weber)

Werden Sie von Millionen Königen ein König! (Friedrich Schiller)

Sehen Sie sich um in seiner herrlichen Natur! Auf Freiheit ist sie gegründet - und wie reich ist sie durch Freiheit! (Friedrich Schiller)

Es gehört zur Struktur des freiheitlichen Rechtsstaates, dass er von Voraussetzungen lebt, die er selbst nicht garantieren kann, ohne seine Freiheitlichkeit infragezustellen. (Ernst-Wolfgang Böckenförde)

Ich will nie ein Nationalist sein, aber ein Patriot wohl. Ein Patriot ist jemand, der sein Vaterland liebt; ein Nationalist ist jemand, der die Vaterländer der anderen verachtet. (Johannes Rau)

Jeder ist zu Mitmenschlichkeit und Gemeinsinn aufgerufen. (Konrad Elmer)

Die Rationalisierung von Eigennutz ist eine verbreitete Kunst, und Egoismus macht erfinderisch. (Hans Peter Bull)

Schulden von heute sind Steuern von Morgen. (Hans Peter Bull)

Sei doch nicht so schwermütig, es ist doch gar nicht so schrecklich.In Italien gab´s in dreissig Jahren unter der Borgia-Familie Krieg, Terror, Mord und Totschlag - und heraus kamen Michelangelo, Leonardo und die Renaissance. In der Schweiz gab´s Bruderliebe und fünfhundert Jahre Demokratie und Frieden, und was kam dabei heraus? Die Kuckucksuhr.(Carol Reed aus „Der dritte Mann“)

Ich muss meinen Feinden nicht vergeben. Ich habe sie alle erschiessen lassen. (Ramon Maria Navarez)

Man kann in der Wahl seiner Feinde nicht vorsichtig genug sein. (Oskar Wilde)

Beim Raub eines Staates muss der Eroberer alle Schandtaten überdenken, die er notwendig verüben muss, und sie auf einen Schlag erledigen, um sie nicht jeden Tag wiederholen zu müssen. (Nicolò Machiavelli)

Demokratie ist eine Regierungsform, die die Anordnungen einiger Korrupter durch die Beschlüsse vieler Inkompetenter ersetzt. (George Bernard Shaw)

Die Politik ist keine Wissenschaft …. sondern eine Kunst (Otto von Bismarck)

Wirklich mächtig zu sein ist damit vergleichbar eine wirkliche Dame zu sein. Wenn man es den Leuten erst sagen muss, ist man es nicht. (Margaret Thatcher)

Unterbrich niemals einen Feind, während er einen Fehler begeht. (Winston Churchill)

Denn alle Menschen sind von Natur aus mit bemerkenswerten Vergrösserungsgläsern ausgestattet, nämlich ihren Leidenschaften und ihrer Eigenliebe, durch die jede kleine Abgabe als grosse Belastung erscheint, aber es fehlen ihnen die Ferngläser, nämlich Wissenschaft von der Moral und vom Staate, um von ferne die elenden Zustände zu sehen, die über ihnen hängen und ohne diese Abgaben nicht abgewendet werden können. (Thomas Hobbes)

Der moderne Mensch zieht aus den Katastrophen keine Lehre, sondern sieht in ihnen Unverschämtheiten des Universums. (Gomes Davila)

Man qualifiziert sich durch das, was man eines Protestes für würdig hält. (Carl Schmitt)

In unserer Zeit ist die Niederlage der einzige Adelstitel. (Nicólas Gómez Dávila)

In der Inkonsequenz der politischen Verfassung besteht die einzige authentische Garantie für Freiheit. (Nicólas Gómez Dávila)

Gleichmacherei ist der barbarische Ersatz der Ordnung. (Nicólas Gómez Dávila)

Nihilismus, Zynismus und Albernheit sind die politischen Alternativen unserer Zeit. (Nicólas Gómez Dávila)

Das politische Problem hat äusserste Wichtigkeit, die politischen Lösungen gar keine. (Nicólas Gómez Dávila)

Wenn die hierarchische Gesellschaft nicht notwendigerweise erzieht, so gelingt dies der egalitären Gesellschaft niemals. (Nicólas Gómez Dávila)

Um ein Land zu industrialisieren, genügt es nicht den Reichen zu enteignen; man muss den Armen ausbeuten. (Nicólas Gómez Dávila)

Weder gesellschaftliche Überlegenheit noch die Unterlegenheit sind ein Skandal, wohl aber bestimmte Vorgesetzte und bestimmte Untergebene. (Nicólas Gómez Dávila)

Während der Kampf um die Freiheit das edelste aller Vorhaben ist, erniedrigt sich der Mensch in einer freien Gesellschaft. Die Seele verweichlicht und verkommt. Die männlichen Anstrengungen, die gefahrvollen Zeugenschaften, die tragischen Spannungen finden ein Ende, so dass der Mensch, vom Zwang zur Vornehmheit befreit, sich der natürlichen Gemeinheit seiner Instinkte überlässt. Zuletzt daran gewöhnt, ihre Gegensätze zu tolerieren, enden die Prinzipien in beredsamer Nachgiebigkeit. Der Preis der Freiheit ist die fortwährende Abtrünnigkeit. (Nicólas Gómez Dávila)

Es gibt keine intelligenten, sondern nur siegreiche Politiker. (Nicólas Gómez Dávila)

Man rebelliert nie gegen die Autorität, sondern nur gegen jene, die sie sich zu Unrecht anmassen. (Nicólas Gómez Dávila)

Von seltenen Ausnahmen abgesehen benehmen sich Nationen und Individuen nur anständig, wenn die Umstände ihnen nicht anderes gestatten. (Nicólas Gómez Dávila)

Der Liberalismus hat nicht für die Freiheit gekämpft, sondern für die Verantwortungslosigkeit der Presse. (Nicólas Gómez Dávila)

Der gesetzgeberische Eifer sondert einen Faden ab, in dessen Netz die Spinne sich selbst verfängt. Und stirbt. (Nicólas Gómez Dávila)

Wenn die Ausbeuter verschwinden, teilen sich die Ausgebeuteten in Ausbeuter und Ausgebeutete. (Nicólas Gómez Dávila)

In der Politik ist der kürzeste Weg zwischen zwei Punkten nicht die Gerade, wie es der progressiver vermutet, sondern die Kurve. (Nicólas Gómez Dávila)

Die Überschneidung der horizontalen Beziehung Freund-Feind mit der vertikalen Beziehung Vorgesetzter-Untergebener bildet die elementare politische Struktur. Die Hoffnung, einer der beiden abzuschaffen, ist nicht nur utopisch sondern darüber hinaus ein Paradox. (Nicólas Gómez Dávila)

Die moralische Qualität dessen, der in der Politik nicht verliert, muss uns beunruhigen. (Nicólas Gómez Dávila)

Die Journalisten sind die Kurtisanen des Plebs. (Nicólas Gómez Dávila)

Die Rhetorik ist die einzige Blume des demokratischen Gartens. (Nicólas Gómez Dávila)

Die Probleme werden nicht gelöst, sie kommen bloss aus der Mode. (Nicólas Gómez Dávila)

Der Terrorismus tritt nicht dort auf, wo es Unterdrückter und Unterdrückte gibt, sondern wo denen, die sich für unterdrückt halten, keine Unterdrücker gegenüberstehen. (Nicólas Gómez Dávila)

Die Zustimmung begründet nicht die Autorität, sie bestätigt sie. (Nicólas Gómez Dávila)

Es weiss bereits jeder, dass „die Welt verändern“ bedeutet: den Menschen bürokratisieren. (Nicólas Gómez Dávila)

Bei demokratischen Wahlen wird darüber entschieden, wen auf legalem Weg zu unterdrücken statthaft ist. (Nicólas Gómez Dávila)

Eine politische Idee, die nicht in die Katastrophe mündet, ist niemals populär. (Nicólas Gómez Dávila)

Die Diktatur ist die Technisierung der Politik. (Nicólas Gómez Dávila)

Das Vermögen wirkt hoffnungslos demoralisierend, wenn es einer ergänzenden politischen Funktion entbehrt. Selbst die Plutokratie ist dem verantwortungslosen Reichtum vorzuziehen. (Nicólas Gómez Dávila)

Konflikte brechen selten anlässlich der wahren Diskrepanzen aus. (Nicólas Gómez Dávila)

Die Macht, die auf allerheimtückischte Weise korrumpiert, ist die Macht über die Dinge. (Nicólas Gómez Dávila)

Eine Bürokratie kommt das Volk stets teurer zu stehen als eine Oberklasse. (Nicólas Gómez Dávila)

In einer Demokratie kostet ein „Mann mit Prinzipien“ nur unwesentlich mehr. (Nicólas Gómez Dávila)

Im politischen Bereich gibt es nur wenige, die, selbst wenn sie allein sind, nicht auf dem Niveau einer politischen Versammlung argumentieren. (Nicólas Gómez Dávila)

Die Freiheit ist ein Sklaventraum. Der freie Mensch weiss, dass er Zuflucht, Schutz und Hilfe braucht. (Nicólas Gómez Dávila)

Politische Irrtümer sind weniger verheerend als technische Fortschritte. (Nicólas Gómez Dávila)

Die Geschichte zeigt eindeutig, dass Regieren eine Aufgabe ist, die die Fähigkeiten des Menschen übersteigt. (Nicólas Gómez Dávila)

Die politischen Regime werden erträglich, wenn sie beginnen, ihren eigenen Prinzipien zu misstrauen. (Nicólas Gómez Dávila)

Die „Freiheiten“ sind eingegrenzte gesellschaftliche Bereiche, in denen sich das Individuum ohne jeden Zwang bewegen kann; die „Freiheit“ hingegen ist ein metaphysisches Prinzip, in dessen Namen eine Sekte beansprucht, den übrigen ihre Verhaltensideale aufzuzwingen. (Nicólas Gómez Dávila)

Der Politiker sagt nie, was er wirklich glaubt, sondern was er für nützlich hält. (Nicólas Gómez Dávila)

Die respektloseste Haltung ist jene, die alles mit dem gleichen Respekt behandelt. (Nicólas Gómez Dávila)

Die Freiheit ist ein so kostbarer Wert, dass wir bereit sein sollten, ihr alles zu opfern, möglicherweise auch Wohlstand und Überfluss, wenn die wirtschaftliche Freiheit uns dazu zwingen sollte. Zu unserem unverdienten Glück steht es jedoch so, dass die auf der Freiheit beruhende Wirtschaftsordnung, die wir für die allgemeine Freiheit nicht entbehren können, gleichzeitig von einer unvergleichlichen materiellen Überlegenheit über die auf Zwang beruhende Wirtschaftsordnung ist. (Wilhelm Röpke)

Eine wahre Elite würde eine Stellung über den Klassen, Interessen, Leidenschaften, Bosheiten und Torheiten der Menschen einnehmen. Sie würde sich auszeichnen durch ein exemplarisches und langsam reifendes Leben der entsagungsvollen Leistung für das Ganze, der unantastbaren Integrität und der ständigen Bändigung unseres gemeinen Appetits, durch bewährte Reife des Urteils, durch ein fleckenloses Privatleben, durch unerschütterlichen Mut im Eintreten für das Wahre und Rechte. Diese Elite wäre die einzige, zu der wir ohne Neid aufschauen könnten, weil sie durch ihr Beispiel zu einer gebenden Elite wird. (Wilhelm Röpke)

Als Politik können wir, von einer funktionalen Begriffsbildung ausgehend, alle Kommunikationsprozesse im Vorfeld der Staatsbürokratie bezeichnen, die dazu dienen, legitime Macht zu bilden: Interessen zu artikulieren und zu generalisieren, Konsens für bestimmte Personen und Programme zu beschaffen. Führungstalente zu erproben, akzeptierbare Entscheidungen vorzutesten, Handlungsgrundlagen zusammenzubringen, die ein relativ sicheres, zumindestens darstellbares und verteidigungsfähiges öffentlichen Wirken erlauben. ...

Die Politik ist im Vorfeld der Bürokratie als Konkurrenz um eine begrenzte Anzahl von „Stellen“ in Parlament und Regierung organisiert und wird im Hinblick darauf taktisch rationalisiert. In jedem Falle muss der Politik das fehlen, was sie gerade erst leisten soll: Legitimität der Entscheidung. Das Recht zur formal-verbindlichen Entscheidung ist deshalb aus der politischen Sphäre herausverlegt und im Staatsapparat bürokratisch organisiert. Politik und Verwaltung sind nach Rollen und Rationalitätsprinzipien grundsätzlich getrennt, was natürlich breite Kontaktzonen nicht ausschließt, in denen die Rollenanforderungen sich überschneiden, Verständigung gesucht und nach doppelter Moral gehandelt werden muss. Diese Differenzierung, die politische Kommunikationsprozesse und bürokratische Entscheidungsprozesse systemmäßig trennt, ist das Grundschema unserer staatlichen Ordnung. (Niklas Luhmann)

Demokratie ist nichts anderes, als das Niederknüppeln des Volkes durch das Volk für das Volk. (Oscar Wilde)

Amerika hat uns niemals verziehen, dass Europa ein wenig früher entdeckt worden ist. (Oscar Wilde)

In Amerika regiert der Präsident für vier Jahre und der Journalismus für immer und ewig. (Oscar Wilde)

In pluribus unum – in Vielfalt geeint (geplanter Leitspruch der Europäischen Verfassung)

Die sieben Todsünden der modernen Gesellschaft?

Reichtum ohne Arbeit.
Genuss ohne Gewissen.
Wissen ohne Charakter.
Geschäft ohne Moral.
Wissenschaft ohne Menschlichkeit.
Religion ohne Opfer.
Politik ohne Prinzipien.

(Mahatma Gandhi)

Das Volk ergreift man nicht mit dem Verstand, sondern mit dem Herzen. (Mahatma Gandhi)

Gewaltlosigkeit bedeutet keineswegs Ablehnung jeglicher Konfrontation mit dem Bösen. Sie ist meiner Auffassung nach im Gegenteil eine Form eines sehr aktiven Kampfes - echter als der gewalttätige Gegenschlag, dessen Wesen im Grunde die Vermehrung der Boshaftigkeit ist. (Mahatma Gandhi)

Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du. (Mahatma Gandhi)

Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren; und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren. (Mahatma Gandhi)

Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg(Mahatma Gandhi).

Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen. (Mahatma Gandhi)

Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken. (Mahatma Gandhi)

Was man mit Gewalt gewinnt, kann man nur mit Gewalt behalten. (Mahatma Gandhi)

Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. (Mahatma Gandhi)

Aber von allen politischen Idealen ist der Wunsch, die Menschen glücklich zu machen, vielleicht der gefährlichste. Ein solcher Wunsch führt unvermeidlich zu dem Versuch, anderen Menschen unsere Ordnung Werte aufzuzwingen, um ihnen so die Einsicht in Dinge zu verschaffen, die uns für ihr Glück am wichtigsten zu sein scheinen; also gleichsam zu dem Versuch ihre Seelen zu retten. Dieser Wunsch führt zu Utopismus und Romantizismus. Wir alle haben das sichere Gefühl, dass jedermann in der schönen, der vollkommenen Gemeinschaft unserer Träume glücklich sein würde. Und zweifellos wäre eine Welt, in der wir uns alle lieben, der Himmel auf Erden. ... der Versuch, den Himmel auf Erden einzurichten, produziert stets die Hölle. (Karl Raimund Popper)

We must plan for freedom, and not only for security, if for no other reason than that only freedom can make security secure. (Karl Raimund Popper)

Das Wichtigste ist, allen jenen großen Propheten zu misstrauen, die eine Patentlösung in der Tasche haben und euch sagen: Wenn ihr mir nur volle Gewalt gebt, dann werde ich euch in den Himmel führen. Die Antwort darauf ist: Wir geben niemandem volle Gewalt über uns. Wir wollen, dass die Gewalt auf ein Minimum reduziert wird. Gewalt ist selbst von Übel, und wir können nicht ein Übel mit einem anderen Übel austreiben. (Karl Raimund Popper)

Dem wird befohlen, der sich nicht selber gehorchen kann. (Friedrich Nietzsche)

Diplomatie besteht darin, den Hund solange zu streicheln, bis der Maulkorb fertig ist. (Friedrich Nietzsche)

Geld ist das Brecheisen der Macht. (Friedrich Nietzsche)

Wer aufrichtig ist, dem vertraut das Volk. (Konfuzius)

Er schien zunächst ein vielversprechender Journalist zu sein. Er bewährte sich aber nicht, das heisst er wurde Minister! Das Leben bringt manchmal solche jähen Abstiege mit sich. (Marcel Proust)

Totalitäre Herrschaft ist ein gigantisches, aller ursprünglichen Ordnung entfremdetes sekundäres System der Politik. Es ist ohne Recht (darum nicht nur ein Unrechtsstaat), ohne wahre Politik (darum eine bloße Gewalt-Ordnung) und wider die menschliche Natur (darum nicht lückenlos konstruierbar und ohne historische Dauer). (Hans Buchheim)

Erst als seine Macht unüberwindlich geworden war und er unmittelbar auf den Umsturz hinarbeitete, merkten sie zu spät, dass jegliches Unternehmen, mag es im Anfang noch so unbedeutend scheinen, durch Ausdauer zu unwiderstehlicher Macht anwachsen kann, wenn man es unbeachtet lässt. (Plutarch, Römische Heldenleben. Cäsar)

Oderint dum metuant – Mögen sie mich hassen, so lange sie mich fürchten. (Caligula)

Politik ist die Kunst, die Leute daran zu hindern, sich um das zu kümmern, was sie angeht. (Paul Valéry)

Wie der Schatten dem Körper folgt, so folgt die Dummheit der Macht. (Paul Valéry)

Das Gesetz vom Dienen. Was lange leben will, muss dienen. Was aber herrschen will, das lebt nicht lange. … Es gibt wenige, die zum Herrschen geboren sind, sie bleiben dabei fröhlich und gesund. Die anderen aber, die sich bloß durch Streberei zu Herren gemacht haben, die enden alle im Nichts. (Hermann Hesse, Morgenlandfahrt)

Die Feststellung der Begriffe und die Begrenzung der Befugnisse sind die Zügel der Herrschaft. (Frühling und Herbst des Lü Bu We)

Gut zu handeln ist schwer, Gutes zu fordern ist leicht. (Frühling und Herbst des Lü Bu We)

Jedes große Ziel, auch wenn es nicht erreicht wird, bewirkt, dass wenigstens etwas erreicht wird. (Frühling und Herbst des Lü Bu We)

Durch Dienen zu herrschen, ist das Geheimnis des Erfolgs. Wahres Herrschen ist Dienen. (I Ging)

Denn das ist eben wirklich grosse Macht, die nicht in blosse Gewalt ausartet, sondern innerlich verbunden bleibt mit den Grundsätzen des Rechts und der Gerechtigkeit. Grösse und Gerechtigkeit müssen untrennbar verbunden sein. (I Ging)

Das Böse muss in dem Augenblick stürzen, da es das Gute vollkommen überwunden und damit die Kraft aufgezehrt hat, der es bisher seinen Bestand verdankte. (I Ging)

Ein Kompromiss mit dem Schlechten ist nicht möglich, es muss unter allen Umständen diskreditiert werden. (I Ging)

Nur wenn man über den Parteien steht, leistet man etwas Ausschlaggebendes. Wer diesen Verzicht auf das Nahe wagt, wird die Fernen gewinnen. (I Ging)

In Zeiten allgemeiner Auflösung und Trennung ist ein großer Gedanke der Organisationspunkt der Genesung. (I Ging)

Wer durch Gewalt die Menschen unterwirft, der unterwirft sich nicht in ihren Herzen, sondern nur weil sie ihm nicht an Gewalt gewachsen sind. Wer durch Geisteskräfte sich die Menschen unterwirft, dem jubeln Sie im Herzen zu und sind ihm wirklich untertan. (Mong Dsi)

Die Gunst der Zeit ist nichts gegen den Vorteil der Lage. Der Vorteil Lage ist nichts gegen die Einigkeit der Menschen. Von vielen unterstützt zu sein führt schließlich dazu, dass die ganze Welt gehorcht. (Mong Dsi)

Das Wesen des Herrschers ist wie der Wind, das Wesen der Leute ist wie das Gras. Das Gras muss sich beugen, wenn der Wind darüber kommt. (Mong Dsi)

Wenn der Regierende allen Leuten zu Gefallen sein wollte, so wären die Tage nicht lang genug. (Mong Dsi)

Eine geschickte Regierung gewinnt das Geld der Leute, eine geschickte Belehrung gewinnt das Herz der Leute. (Mong Dsi)

Ich ziehe die Ehre dem Gewissen vor. (Napoleon Bonaparte)

 

“excudent alii spirantia mollius aera
- cedo equidem - vivos ducent de marmore voltus
orabunt causas melius, caelique meatus
describent radio et surgentia sidera dicent:
tu regere imperio populos Romane, memento
- haec tibi erunt artes - pacique inponere morem,
parcere subiectis et debellare superbos."
Sic pater Anchises ...
 

"Andre mögen Gebilde aus Erz wohl weicher gestalten,
Dünkt mich, und lebensvoller dem Marmor die Züge entringen,
Besser das Recht verfechten und mit dem Zirkel des Himmels
Bahnen berechnen und richtig den Aufgang der Sterne verkünden:
Du aber, Römer, gedenke die Völker der Welt zu beherrschen,
Darin liegt deine Kunst, und schaffe Gesittung und Frieden,
Schone die Unterworfenen und ringe die Trotzigen nieder."
So sprach Vater Anchises ...
 

Roms Bestimmung nach der Weissagung des Anchises. Vergil, Aeneis, 6. Gesang, 847 - 854.

Drohungen bedeuten nur Waffen für den Bedrohten. (Leonardo da Vinci)

Nur aus der Ferne und von oben kann ein Mensch die Menschen regieren. Der Abstand erhöht das Prestige, und die Höhe verlängert die Dauer bis zum Sturz. Jeder Regierende bringt sich selbst zu Fall: er enttäuscht die Regierten. Die Kunst besteht darin, die Fallgeschwindigkeit zu verlangsamen. (Teixeira de Pascoaes)

Wer groß ist, wird als erster zum Opfer seiner Größe. (Teixeira de Pascoaes)

Die Revolution ist der gasförmige Zustand eines Volkes, ein Volk in seiner höchsten Temperatur. (Teixeira de Pascoaes)


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