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Regeln von Musashi

  • Habe nie arglistige Gedanken.Musashi
  • Übe dich unablässig darin, dem Weg zu folgen.
  • Mache dich vertraut mit allen Techniken und Künsten.
  • Studiere die Wege vieler Tätigkeiten und Berufe.
  • Entwickele deine Fähigkeit, die Dinge auf den ersten Blick zu durchschauen.
  • Bemühe dich, das Wesen auch dessen zu erkennen, was unsichtbar ist.
  • Vernachlässige nie deine Aufmerksamkeit auch gegenüber den kleinsten Dingen.
  • Halte dich nie mit nutzlosen Beschäftigungen auf.

Die Schwert-Kunst, wie ich sie auffasse, ist kein Wetteifern um den Sieg, kein Kräftemessen, sondern: keinen Schritt vorrücken oder zurückweichen; Sie besteht darin, dass du mich nicht siehst und ich dich nicht sehe. Wenn man vordringt bis an die Stelle, wo Himmel und Erde noch nicht geschieden sind, wo Yin und Yang sich noch nicht herausgebildet haben, so ist man einer, der es zum wahren Können in der Kunst gebracht hat. (Takuan, Der Schwert Taia)

Wenn einer wirklich Meister der Kunst geworden ist, gebraucht er das Schwert nicht, und der Gegner tötet sich selbst. Wenn solch einer das Schwert gebraucht, macht er es dienstbar, um anderen Leben zu geben. Wo es not tut zu töten, da tötet es, wo es not tut, Leben zu geben, da gibt es Leben. Beim Töten ist kein Gedanke an Töten, beim Lebengeben ist kein Gedanke an Lebengeben, denn weder im Töten noch im Lebengeben bringt sich ein Ich zur Geltung. Der Mann sieht nicht „dies“ oder „das“, und doch sieht er sehr wohl, was „dies und „das“ ist. Er unterscheidet nicht und Weiss doch sehr gut zu unterscheiden. Er geht auf dem Wasser als wäre es die Erde, er geht auf der Erde als wäre sie das Wasser. Wer diese Freiheit erlangt hat, den kann niemand auf der Welt mehr aus der Bahn werden. Er bleibt vollkommen allein. (Takuan, Der Schwert Taia)

Der bewegungslose Geist ist Leere; wo er sich regt, wirkt er das Wunderbare. (Yagyu, Abhandlung über das Schwert)

Leere ist der Eine Geist, der Eine Geist ist Nicht-Geist, und der Nicht-Geist wirkt alle Wunder. (Yagyu, Abhandlung über das Schwert)

Lass ab vom Denken, als liessest du nicht davon ab. Beachte die Technik, als beachtetest du sie nicht. (Yagyu, Abhandlung über das Schwert)

Behalte nichts zurück in deinem Geist, laß ihn vollkommen gesäubert sein von Inhalten, und der Spiegel wird die Bilder in ihrer Istheit widerspiegeln. (Yagyu, Abhandlung über das Schwert) (Mond im Wasser)

Sieh zuerst mit dem Geist, dann mit den Augen und zuletzt mit Körper und Gliedmassen. (Yagyu, Abhandlung über das Schwert)

Ich rege mich den ganzen Tag und bin doch bewegungslos. Ich bin wie der Mond unter den Wellen, die je und je wogen und wallen. (Yagyu, Abhandlung über das Schwert)

Sei mit deiner Krankheit, pflege Umgang mit ihr, das ist die beste Art, sie loszuwerden. (Yagyu, Abhandlung über das Schwert)

Man nennt dich einen Meister der Kunst, wenn Körper und Gliedmassen die Technik so zum Ausdruck bringen, als geschähe es unabhängig von deinem Bewusstsein. (Yagyu, Abhandlung über das Schwert)

Lass dich wie eine Holzpuppe sein, die kein Ich hat und nichts denkt; und lass Körper und Gliedmassen ihren Lauf, dass sie sich gemäss ihrer Schulung bewegen können. Das ist der Weg zum Sieg. (Yagyu, Abhandlung über das Schwert)

Die Schwert-Kunst ist letzten Endes nicht die Kunst des Tötens, Sie ist eine Art der moralischen, spirituellen und philosophischen Selbstschulung. (Daisetz T. Suzuki)

Menschlichkeit zu üben ist wie Bogenschießen. Der Bogenschütze korrigiert erst seinen Stand, und dann schießt er. Wenn er aber nicht trifft, dann ist er nicht ärelich auf diejenigen, die es besser gemacht haben. Er kehrt zu sich zurück und sucht bei sich selbst, sonst nirgends. (Mengzi)

Der Furchtsame erschrickt vor der Gefahr, der Feige in ihr, der Mutige nach ihr. (Jean Paul)


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