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Der Begriff des Staatlichen setzt den Begriff des Politischen voraus. (Carl Schmitt)

Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet. Die Ausnahme ist interessanter als der Normalfall. Das Normale beweist nichts, die Ausnahme beweist alles; sie bestätigt nicht nur die Regel, die Regel lebt überhaupt nur von der Ausnahme. (Carl Schmitt)

Vernünftig ist, wer den Ausnahmezustand vermeidet. (Odo Marquard)

Die Leute des Altertums, die sich befleissigten, in reinster Tugend zu wandeln, ordneten erst ihren Staat. Um ihren Staat richtig zu ordnen, regelten sie erst ihr Hauswesen. Um ihr Hauswesen zu regeln, übten sie erst Selbstdisziplin. Um Selbstdisziplin üben zu können, suchten sie erst ihr Herz zu läutern. Um ihr Herz zu läutern, strebten sie erst nach rechter Gesinnung. Um zu rechter Gesinnung zu gelangen, trachteten sie, aufrichtig in ihrem Streben zu sein. Um aufrichtig in ihrem Streben zu sein, suchten sie ihr Wissen zu vervollkommnen. Die Vervollkommnung des Wissens beruht auf richtiger Einteilung aller Dinge.

Durch das richtige Einteilen aller Dinge wurde ihr Wissen vervollkommnet. Durch das vervollkommnete Wissen wurde ihr Streben aufrichtig. Durch ihr aufrichtiges Streben gelangten sie zu rechter Gesinnung. Durch die rechte Gesinnung wurde ihr Herz geläutert. Da ihr Herz geläutert war, vermochten sie, Selbstdisziplin zu üben. Da sie Selbstdisziplin hatten, war ihr Hauswesen geregelt. Da ihr Hauswesen geregelt war, konnten sie ihren Staat ordnen. Da der Staat in Ordnung war, kam Friede über ihr Reich. (Da Hsiau)

Jeder Staatsbürger eines Landes ist der geborene Verteidiger desselben. (Gerhard von Scharnhorst)

Der Staat unterscheidet sich von einer organisierten Räuberbande nur durch das Recht. (Augustinus)

Staaten haben keine permanenten Freunde oder Feinde, sondern nur permanente Interessen. (Palmerston)

Wir wollen keine Verstaatlichung des Menschen, wir wollen ein Vermenschlichung des Staates. (Pestalozzi)

Die Grösse einer Nation lässt sich daran ermessen, wie sie ihre Tiere behandelt. (Mahatma Gandhi)

Damit eine Gesellschaft blühen kann, sind ein schwacher Staat und eine starke Regierung vonnöten. (Nicólas Gómez Dávila)

Die Allmacht des Geldes war der Preis der gesellschaftlichen Gleichheit.

Die Allmacht des Staates wird der Preis der wirtschaftlichen Gleichheit sein. (Nicólas Gómez Dávila)

Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann. (Ernst-Wolfgang Böckenförde)

Nicht der Rang von Männern der großen Welt macht diese Gesellschaft so glanzvoll, sondern die Fähigkeit dieser Gesellschaft mehr oder weniger vollständig Leute zu assimilieren, die , fünfzig Jahre zuvor ganz belanglose Kreaturen, nunmehr aber Grandseigneurs geworden sind. (Marcel Proust)

Hochverrat ist eine Frage des Datums. (Charles Maurice de Talleyrand-Périgord)

Habe an erste Stelle die zuständigen Beamten, verzeih kleine Fehler, wähle Leute von Charakter und Talent. (Konfuzius)

(Die vier üblen Eigenschaften des Regierenden) Ohne Belehrung töten: das heißt Grausamkeit; ohne Warnung fertig sehen wollen, das heißt Gewalttätigkeit; nachlässige Befehle erteilen und auf Einhaltung der Zeit dringen: das heißt Unrecht; und schließlich : wenn man Belohnungen an Leute gewährt, bei ihrer Verteilung zu geizen: das heißt Kleinlichkeit. (Konfuzius)

Wer aber selbst gewalttätig ist, dem teilen die Menschen nichts mit; wem die Menschen nichts mitteilen, der ist verlassen und ohne Helfer. Die Würdigen können sich auf die Menschen verlassen, darum werden sie alt, ohne zu verwelken, und ihre Erkenntnis ist gründlich, ohne verwirrt zu sein. Deshalb besteht die Schwierigkeit beim Ordnen eines Staates darin, dass man die Würdigen erkennt, und nicht darin, dass man sich selbst für würdig hält. (Liä Dsi)

Wer die Menge für sich hat, hat den Staat; wer die Menge verliert, verliert den Staat. (Konfuzius)

Wer die Güter sammelt, der zerstreut die Menschen; wer Güter ausstreut, der sammelt die Menschen. (Konfuzius)

 

Staatsleute

Nichts wird ihnen schwerer, als den Unterschied zwischen mechanischen und zwischen organischen Kräften im Körperreiche zu übertragen ins Geisterreich und als denselben durchgreifenden anzuerkennen; und zwar darum, weil sie Gewalt und Gesinnung nicht scheiden, sondern sich einbilden, da Gesinnung Gewalt gibt, so gebe Gewalt Gesinnung. Seht, mitten in dem weichen süßen Pfirsich setzet sich die Steinhülse des Kerns zusammen; und diesen Stein spällt nicht der Druck, sondern das sanfte Treiben des Keims. So bildet im Staate die öffentliche Meinung eine Gewalt, welche die Keime der Zukunft beschirmt, und die nicht zu durchbrechen ist. (Jean Paul)
 


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