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Konstruktion der Zeit

 

Construction/Konstruktion

Make an appearance. Mach eine Erscheinung

 

Content/Inhalt

Call it the first appearence. Nenne Sie die erste Erscheinung

 

Change/Veränderung

Let there be an appearance distinct form the first appearence.

Call any such appearance a change.

Laß da eine von der ersten Erscheinung unterschiedene Erscheinung sein.

Nenne jedwede solche Erscheinung eine Veränderung.

 

Time/Zeit

Call each change a time. Call the last time the time

Nenne jede Veränderung ein Mal.

Nenne das letzte Mal die Zeit.

 

Past/Vergangenheit

Let there be a time distinct from the time.Call it a past time.

Call the aggregate of past times the past.

Lass da eine von der Zeit unterschiedene Zeit sein.

Nenne sie die vergangene Zeit.

Nenne die Summe vergangener Zeiten die Vergangenheit.

 

Present/Gegenwart

Call each next time the last time.

Call the last last time the present.

Nenne jede nächste Zeit die letzte Zeit.

Nenne die letzte letzte Zeit die Gegenwart.

 

Future/Zukunft

Imagine a time not a past time distinct from the present.

Call it a future time.

Stelle dir eine Zeit vor, die keine vergangene Zeit und von der Gegenwart unterschieden ist.

Nenne Sie eine zukünftige Zeit.

 

(George Spencer-Brown)

 

Alles hat seine Zeit

Alles hat seine Zeit
eine Zeit geboren zu werden, eine Zeit zu sterben,
eine Zeit zu suchen, eine Zeit zu verlieren,
eine Zeit zu lachen, eine Zeit zu weinen,
eine Zeit zu reden, eine Zeit zu schweigen,
eine Zeit beisammen zu sein, eine Zeit sich zu trennen.

(Buch der Prediger 3)

Man erlebt alles, und man erlebt auch das Gegenteil. (Ernst Jünger)

Du läuft bis ans Ende der Welt und kommt schliesslich dahinter, daß überall schon einer gewesen ist. (Ernst Jünger)

Der Tod ist gross

Der Tod ist gross
Wir sind die Seinen
Lachenden Munds.
Wenn wir uns Mitten im Leben meinen
wagt er zu weinen
Mitten in uns.

(Rainer Maria Rilke)

Gut geschlafen ist halb gefeiert. (Odo Marquard)

Niemand kann sich selbst ein Fest geben. (Friedrich-Georg Jünger)

Keine Zeit haben, das ist die ärmlichste Form der Armut. (Friedrich-Georg Jünger)

Ein Mensch, der keine Zeit hat, hat auch keine Noblesse. (Friedrich-Georg Jünger)

Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen. Und je mehr die Menschen daran sparen, um so weniger hatten sie. (Michael Ende)

Was also ist "Zeit"? Wenn mich niemand danach fragt, weiss ich es; will ich es einem Fragenden erklären, weiss ich es nicht. (Augustinus)

Zukunft kommt nicht von selbst. Man muss sie erfinden.(Alan Kay)

Alles, was die Kraft hat alt zu werden, ist stark. (Sorkrark - Polareskimo)

Nicht die Zeit macht uns fertig, sondern das Tempo. (Unbekannt)

Bauen wir Paläste der Langsamkeit in den Ruinen der Hektik. (Wolfgang Miethe)

Es gibt Dinge, die sich nicht schnell erlernen lasen. Sie zu erwerben kostet viel Zeit, und wir besitzen nichts als Zeit.

Es sind die allereinfachsten Dinge, und weil ein Menschenleben dazu gehört, sie kennenzulernen, ist das wenige Neue, das jeder Mensch seinem Leben abgewinnt, sehr kostbar und das einzige Erbe, das er hinterlassen kann. (Ernest Hemingway)

Achte gut auf diesen Tag

Achte gut auf diesen Tag
Denn er ist das Leben -
Das Leben allen Lebens.
In seinem kurzem Ablauf
Liegt alle Wirklichkeit und Wahrheit
des Daseins,
Die Wonne des Wachsens,
Die Grösse der Tat,
Die Herrlichkeit der Kraft-
Denn das Gestern ist nichts als ein Traum
Und das Morgen nur eine Vision.
Das heute jedoch - recht gelebt -
Macht jedes Gestern zu einem Traum
voller Glück
und jedes Morgen zu einer Vision
voller Hoffnung.
Darum achte gut auf diesen Tag.

(Sanskritspruch)
 

Will unsre Zeit mich bestreiten,
Ich lass es ruhig geschehn:
Ich komme aus anderen Zeiten
und hoffe in andere zu gehen.

(Franz Grillparzer)
 

Die Uhr schlägt. Alle. (Stanislaw Jerzey Lec)

Es bedarf grosser Geduld, um sie zu lernen. (Stanislaw Jerzey Lec)

Zögere nicht: warte! (Stanislaw Jerzey Lec)

Die Zukunft gehört der Jugend - sobald diese alt ist. (Stanislaw Jerzey Lec)

Je mehr goldene Uhren ein Mensch besitzt, über desto mehr Zeit verfügt er. (Stanislaw Jerzey Lec)

Nur derjenige, der mit dem Schönen gelebt hat, kann in Schönheit sterben. (Kakuzo Okahura)

Nur die Mittelmässigen sind ungeduldig. Die Grossen können warten. (Pablo Casals)

Was vergangen ist, ist Vorspiel. (William Shakespeare)

Biographien sind mehr eine Kette von Zufällen, die sich zu etwas organisieren, das dann allmählich weniger beweglich wird. (Niklas Luhmann)

Die Zukunft wird man am schnellsten los mit der Feststellung, dass es sie gar nicht gibt. (Niklas Luhmann)

Entscheidungen sind die einzigen uns noch verbliebenen Zukunftsbeschreibungen. Und deshalb mag es sich empfehlen, Entscheidungen im Probierstil zu entwerfen, sie an Lernmöglichkeiten auszurichten oder sie so zu wählen, dass sie mehr Wahlmöglichkeiten erzeugen als vernichten. (Niklas Luhmann)

Vergänglich sind alle Gebilde, strebt ohne Unterlass! (Budda)

Die Gegenwart schrumpft. (Hermann Lübbe)

Das was wir Zeit nennen, ist in Wirklichkeit eine Blindheit in einer Richtung; die blinde Seite wird „Die Zukunft“ genannt. (George Spencer-Brown)

Aus der Vergangenheit kann jeder lernen. Heute kommt es darauf an, aus der Zukunft zu lernen. (Hermann Kahn)

Ich habe keine Zeit, mich zu beeilen. (Igor Strawinsky)

Die „brennende“ Aktualität, die uns auf die Nerven geht oder begeistert und oft vernichtet, ist nichts als ein unvollkommener Abglanz alter Diskussionen. Deshalb flieht ja der echte Intellektuelle zeitgenössischen Debatten: Die Wirklichkeit ist immer anachronistisch. (Jorge Luis Berges)

Alter ist Vergangenheit als Gegenwart, eine von der Gegenwart nur überlagerte Vergangenheit. (Thomas Mann)

I was so much older than, I´am younger than that now. (Bob Dylan)

Wir brauchen ein Leben, um zu begreifen, was ein Aussenstehender mit einem Blick erkennt: dass wir so unbedeutend sind wie die anderen. (Nicólas Gómez Dávila)

In einer ehrwürdigen Universität müsste die bloße Erwähnung eines zeitgenössischen Problems verboten sein. (Nicólas Gómez Dávila)

Langsamkeit ist die Gebärmutter der Qualität. (Nicólas Gómez Dávila)

Nur das Alter des verständigen Menschen ist nicht unheilvoll, weil nur der Verstand nicht altert. (Nicólas Gómez Dávila)

Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme (Thomas More)

Nicht jede Generation liefert eine neue Wahrheit. Nicht einmal eine neue Lüge. (Nicólas Gómez Dávila)

Ideen zeigen bald ihre Zeitgebundenheit. Der Verstand ist nicht zeitgebunden. (Nicólas Gómez Dávila)

Die Wahrheiten sterben nicht, doch sie welken zuweilen. (Nicólas Gómez Dávila)

Jetzt sind fast alle, die ich geliebt und nicht verstanden habe, als ich jung war, tot, aber ich strecke immer noch meine Hand nach Ihnen aus. Natürlich bin ich jetzt zu alt, um noch viel als Fischer zu taugen, und jetzt fische ich meistens allein an den grossen Wassern, auch wenn manche Freunde meinen, das sollte ich nicht. Wie viele Fliegenfischer im Westen von Montana, wo die Sommertage von fast arktischer Länge sind, fange ich oft erst in der Abendkühle an zu fischen. Dann, im arktischen Halblicht des Canyons, geht alles Sein auf in den Geräuschen des Big Blackfoot River und einem Viertakt-Rhythmus und der Hoffnung, dass ein Fisch erscheint. Schliesslich verschmelzen alle Dinge in einem, und aus der Mitte entsteht ein Fluss. Der Fluss entstand durch die grosse Weltenflut, und er fliesst über Felsen aus dem Urgrund der Zeit. Auf manchen Felsen sind zeitlose Regentropfen. Unter den Felsen sind die Worte, und manche Worte sind bei den Felsen. Ich kann von den Wassern nicht lassen. (Norman Maclean)

Forever young

May God bless and keep you always,
May your wishes all come true,
May you always do for others
And let others do for you.
May you build a ladder to the star
And climb on every rung.
May you stay forever young.

May you grow up to be righteous,
May you grow up to be true,
May you always know the truth
And see the lights surrounding you.
May you always be courageous,
Stand upright and be strong,
May you stay forever young.

May your hands always be busy,
May your feet always be swift,
May you have a strong foundation
When the winds of changes shift.
May your heart always be joyful,
May your song always be sung,
May you stay forever young.

(Bob Dylan)

Die Menschen haben keine Zeit mehr, irgendetwas kennen zu lernen. Sie kaufen sich alles fertig in Geschäften. Aber da es keine Kaufläden für Freunde gibt, haben die Leute keine Freunde mehr. (Antoine de Saint-Exupéry)

Die Zeit, die du für deine Rose verloren hast, sie macht deine Rose so wichtig. (Antoine de Saint-Exupéry)

Nicht ist weise bis zur letzten Frist
Zu geniessen wo vergängnis ist.

(Stefan George)

 

Horch was die dumpfe Erde spricht:
Du frei wie vogel oder fisch –
Worin du hängst, das weisst du nicht.

Vielleicht entdeckt ein späterer mund:
Du sassest mit an unserem tisch
Du zehrtes mit von unserem pfund.

Dir kam ein schön und neu gesicht
Doch zeit ward alt – heut lebt kein mann
Ob er je kommt das weisst du nicht

Der dies gesicht noch sehen kann.

(Stefan George)

 

Sprich nicht immer
Von dem laub
Windes raub
Vom zerschellen
Reifer quitten
Von den tritten
Der vernichter
Spät im Jahr.
Von dem zittern
Der libellen
in gewittern
Und der lichter
deren flimmern
Wandelbar.

(Stefan George)

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen,
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns Stuf ´ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegen senden,
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...

Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde !

(Hermann Hesse)

Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben. Sondern viel Zeit, die wir nicht nutzen. (Seneca)

Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden. (Sören Kierkegaard)

Jetzt mitten im Klaren

Muß ich etwa allein übern Fluß?
Was mauscheln die stygischen Schilfe?
Herr Charon, zwei Lethe! Eine kleine Übersetzhilfe,
aber Lethe mit Schuß!
Und nicht zu knapp bemessen:

Welt, wie du im Rückblick dich wölbst.
Doch mein Stundenglas, meine Einweguhr,
meine Smith&Wesson entsichre ich selbst.
Oder was oder wann oder wie?
Nein, lieber jetzt mitten im Klaren.
Und ihr spielt mir noch mal – diese alteda! –Mistmelodie
von den Leuten, die strudelwärts fahren.

(Peter Rühmkorf)

Raum ist ein Konstrukt. In Wirklichkeit gibt es keinen Raum. Zeit ist ebenso ein Konstrukt. In Wirklichkeit gibt es keine Zeit. In der Ewigkeit gibt es Raum, aber keine Zeit. Im tiefsten Zustand der Ewigkeit gibt es keinen Raum. Dieser ist frei von jeglicher Eigenschaft. (George Spencer-Brown)

In einer qualitätslosen Ordnung heisst eine Unterscheidung zu treffen, sofort alle Dinge im Ansatz zu erschaffen. Daher werden das Erste Ding und mit ihm der Erste Raum, die Erste Existenz und das Erste Wesen explosionsartig zusammen erschaffen. (George Spencer-Brown)

Die Vergangenheit ist ein fernes Land, dort gelten andere Regeln. (Leslie Poles Hartley)

Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden. (Franz Kafka)

Die beiden grössten menschlichen Fehler: Versäumen und Übereilen. (Johann Wolfgang von Goethe)

Die Vergangenheit liegt dort hinten. Stehen wir einer uns völlig neuen Situation gegenüber, dann neigen wir dazu, uns an die Gegenstände, die Atmosphäre der jüngsten Vergangenheit zu klammern. Wir betrachten die Gegenwart im Rückspiegel. Wir schreiten rückwärts in die Zukunft. Der amerikanische Vorstädter lebt in seiner Phantasie noch im Wilden Westen. (Marshall McLuhan)

Herbst

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
 als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
 sie fallen mit verneinender Gebärde.
 
 Und in den Nächten fällt die schwere Erde
 aus allen Sternen in die Einsamkeit.
 
 Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
 Und sieh dir andre an: es ist in allen.
 
 Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
 unendlich sanft in seinen Händen hält.

(Rainer Maria Rilke)

Gieb mir noch eine kleine Weile Zeit: ich will die Dinge so wie keiner lieben (Rainer Maria Rilke)

Die Erschaffung der Welt hat nicht am Anfang stattgefunden, sie findet alle Tage statt. (Marcel Proust)

Die Welt ist für uns alle wahr und für einen jeden verschieden. (Marcel Proust)

Nicht eine Welt, sondern Millionen von Welten, fast ebenso viele, wie es Augenpaare und menschliche Hirne gibt, erwachen jeden Morgen. (Marcel Proust)

Denn der Mensch ist ein Wesen ohne festes Lebensalter, ein Wesen, das die Fähigkeit besitzt, in wenigen Sekunden um Jahre jünger zu werden, und das innerhalb der Wände der Zeit, in der es gelebt hat, auf und ab schwebt wie in einem Bassin, dessen Spiegel unaufhörlich auf und nieder steigt und es bald auf die Höhe dieser, bald auf die Höhe jener Epoche trägt. (Marcel Proust)

Ein Mensch, der schläft, hält rings um sich die Fäden der Stunden, die Reihenfolge der Jahre und Welten in Händen. (Marcel Proust)

Die Tage der Vergangenheit überdecken allmählich alle, die auf sie folgen. Doch jeder Tag von früher bleibt in uns hinterlegt wie in einer unendlich großen Bibliothek, in der auch noch von den ältesten Büchern jeweils ein Exemplar existiert, nach dem wahrscheinlich nie ein Mensch fragen wird. Wenn jedoch dieser alte Tag dann gleichwohl die durchsichtige Schicht der späteren Epochen durchsteigt, wieder an die Oberfläche dringt, sich weit in uns ausdehnt und sich über alles ergießt, nehmen die Namen von früher für einen Augenblick ihre alte Bedeutung wieder an, die Personen ihr einstiges Gesicht, wir unsere Seele von dazumal, und wir durchleben noch einmal unter unbestimmten, aber erträglich gewordenen Leiden, die nicht lange andauern, jene längst schon unlösbar gewordenen Probleme, die uns zu ihrer Zeit so sehr geängstigt haben. Unser Ich besteht aus einer Schichtung aufeinanderfolgender Zustände. Doch diese Schichtung ist nicht starr wie die eines Berges. Immer wieder führen Aufbrüche im Inneren alte Lagen an die Oberfläche empor. (Marcel Proust)

Eine Stunde ist nicht nur eine Stunde; sie ist ein mit Düften, mit Tönen, mit Plänen und Klimaten angefülltes Gefäß. Was wir die Wirklichkeit nennen, ist eine bestimmte Beziehung zwischen Empfindungen und Erinnerungen. (Marcel Proust)

In gleicher Spur

lang ist gang in gleicher spur
was ihr denkt und lernt und schafft
doch des götter-rings verhaft
dauert einen sommer nur

(Stefan George)

Ex praeterito / praesens prudenter agit / ni futura actione deturpet – Aus der Vergangenheit heraus handelt das Gegenwärtige klug, damit es das Zukünftige nicht beeinträchtige. (Tizian)

magnus ab integro saeclorum nascitur ordo
Jetzt hebt von neuem an der Jahrhunderte prächtige Ordnung.
iam nova progenies caelo demittitur alto
Ein neues Geschlecht entsteigt nun bald dem erhabenen Himmel.
(Vergil)

Our bloom is gone. We are the fruit thereof. (Wallace Stevens)

Die Stätten, die wir gekannt haben, sind nicht nur der Welt des Raumes zugehörig, in der wir sie uns denken, weil es bequemer für uns ist. Sie waren nur wie ein schmaler Streif in die Eindrücke eingewoben, aus deren ununterbrochener Folge unser Leben von damals bestand; die Erinnerung an ein bestimmtes Bild ist wehmutvolles Gedenken an einen bestimmten Augenblick; und Häuser, Straßen, Avenuen sind flüchtig, ach! wie die Jahre. (Marcel Proust)

Ich denke niemals an die Zukunft. Sie kommt früh genug. (Albert Einstein)

Wenn man zwei Stunden lang mit einem netten Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heissen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität. (Albert Einstein)

Erzähle mir die Vergangenheit, und ich werde die Zukunft erkennen. (Konfuzius)

Aber manchmal wohnt die Zukunft schon in uns, ohne dass wir es wissen, und unsere Worte, die zu lügen meinen, bezeichnen eine nicht ferne Wirklichkeit. (Marcel Proust)

Ognuno sta solo sul cuor della terra
trafitto da un raggio di sole
ed è subito sera.

Jeder ist alleine auf dem Herzen der Erde
durchdrungen von einem Strahl der Sonne
und auf einmal ist es Abend.

(Quasimodo)

Wenn wir ein gewisses Alter überschritten haben, werfen die Seele des Kindes, das wir gewesen, und die Seelen der Toten, aus denen wir hervorgegangen sind, mit vollen Händen ihre Schätze und ihren bösen Zauber auf uns. (Marcel Proust)

Jeder Tag von früher bleibt in uns deponiert wie in einer unendlich großen Bibliothek, in der auch noch von den ältesten Büchern jeweils ein Exemplar existiert, nach dem wahrscheinlich nie ein Mensch fragen wird. (Marcel Proust)

Unser Ich besteht aus der Schichtung aufeinanderfolgender Zustände. Doch diese Schichtenbildung ist nicht starr wie eine Gebirgsformation. Immer wieder führen Aufbrüche im Innern alte Lagen an die Oberfläche empor. (Marcel Proust)

Ebenso wie man sich gewisser Sommertage erinnert, die man zu heiß befunden hat, als man sie erlebte, zieht man aus denen erst nachträglich die unvermischte Essenz aus echtem Gold und unvergänglichem Azur. (Marcel Proust)

Es gibt in dieser Welt, in der alles sich abnutzt, alles untergeht, etwas, was noch vollkommener versinkt, noch nachhaltiger der Zerstörung anheimfällt und noch weniger Spuren zurücklässt als die Schönheit: den Kummer. (Marcel Proust)

Sobald ein bereits gehörtes Geräusch, ein schon vormals eingeatmeter Duft von neuem wahrgenommen wird, und zwar als ein gleichzeitig Gegenwärtiges und Vergangenes, ein Wirkliches, das gleichzeitig nicht dem Augenblick angehört, wird auf der Stelle die ständig vorhandene, aber gewönlich verlorene Wesenssubstanz aller Dinge frei, und unser wahres Ich, das manchmal tot schien, aber es doch nicht völlig war, erwacht und gewinnt neues Leben aus der göttlichen Speise, die ihm zugeführt wird. Eine aus der Ordung der Zeit herausgehobene Minute hat in uns, damit er sie erlebe, den von der Ordnung der Zeit freigewordenen Menschen wieder neu erschaffen. Das Wort Tod hat keinen Sinn für ihn; was könnte er, der Zeit enthoben für die Zukunft fürchten? (Marcel Proust)

Die Zeit verfügt über Schnell- und Sonderzüge, die rasch zu vorzeitigem Altern führen. Auf einem Parallelgleise jedoch verkehren Züge in umgekehrter Richtung fast ebenso schnell. (Marcel Proust)

Das Gedächtnis, indem es die Vergangenheit in unveränderter Gestalt in die Gegenwart einführt – so nämlich, wie sie sich in dem Augenblick präsentierte, als sie selber noch Gegenwart war – bringt gerade jene großen Dimension der Zeit zum Verschwinden, in das Leben sich realisiert. (Marcel Proust)

Das Glück, welches ich verspürte, rührte von einer Ausweitung meines Geistes, in der sich die Vergangenheit neu gestaltete, zur Gegenwart wurde und mir - nur für einen Augenblick, ach! – Ewigkeitswert verlieh. (Marcel Proust)

Und dass all das ein Stern wird in der Nacht! (Marcel Proust)

Die Tragödie des Alter ist nicht, dass man alt ist, sondern dass man jung ist. (Oskar Wilde)

Den Fortschritt verdanken wir den Kurzschläfern. Langschläfer können nur bewahren. (E.T.A. Hoffmann)

Anfang und Ende der Dinge werden dem Menschen immer ein Geheimnis bleiben. Er ist ebenso unfähig, das Nichts zu sehen, aus dem er stammt, wie die Unendlichkeit zu erkennen, die ihn verschlingen wird. (Blaise Pascal)

Es gibt eine Zeit für die Arbeit. Und es gibt eine Zeit für die Liebe. Mehr Zeit hat man nicht. (Coco Chanel)

Wenn man unter Ewigkeit nicht unendliche Zeitdauer, sondern Unzeitlichkeit versteht, dann lebt der ewig, der in der Gegenwart lebt. (Ludwig Wittgenstein)

Das Leben ist eins. Ohne Anfang, ohne Mitte, ohne Ende. Jedes Etwas ist eine Feier des Nichts, das es trägt. (John Cage)

Es gibt Leute, die sind so langweilig, das man mit Ihnen in fünf Minuten einen ganzen Tag verliert. (Jules Renard)

Das Leben ist weder lang noch kurz, es hat Längen. (Jules Renard)

War denn nicht alles Leiden Zeit, war nicht alles Sichquälen und Sichfürchten Zeit, war nicht alles Schwere, alles Feindliche in der Welt weg und überwunden, sobald man die Zeit überwunden hatte, sobald man die Zeit wegdenken konnte? (Hermann Hesse)

Sein Tod war nicht eigentlich ein Sterben, es war eine fortschreitende Entstofflichung, ein Schwinden der leiblichen Substanz und der leiblichen Funktionen, während das Leben sich immer ausschließlicher im Blick der Augen und dem leisen Strahlendes einsinkenden Greisengesichtes sammelte.
Es war eine Art von Teilnahme an diesem Abendglanz und Ausleuchten eines reinen und selbstlosen Lebens vergönnt. Der Eintritt in diesen sanften Glanz des Entwerdens, das Mitfühlen der wortlos gewordenen Vollendung, wie im Bereiche unsichtbarer Strahlen weilten sie beglückende Augenblicke in der kristallnen Sphäre dieser Seele, unirdischer Musik teilhaftig, und kehrten dann mit geklärten und gestärkten Herzen in ihren Tag zurück wie von einem hohen Berggipfel. (Hermann Hesse, Glasperlenspiel)

Nichts war, nicht wird sein; alles hat Wesen und Gegenwart. (Hermann Hesse)

Welkes Blatt


Jede Blüte will zur Frucht,
Jeder Morgen Abend werden,
Ewiges ist nicht auf Erden
Als der Wandel, als die Flucht.

Auch der schönste Sommer will
Einmal Herbst und Welke spüren.
Halte, Blatt, geduldig still,
Wenn der Wind dich will entführen.

Spiel dein Spiel und wehr dich nicht,
Lass es still geschehen.
Lass vom Winde, der dich bricht,
Dich nach Hause wehen.

(Hermann Hesse)

Se ipsum sanans repperit remedium malignitatis aevi. Sich selbst heilend, entdeckte er das Mittel gegen die Zeitkrankheit. (Albert Paris Gütersloh)

Das Erinnerungsvermögen ist die Zukunft des Vergangenen. (Paul Valéry)

Après un certain âge, tout homme est responsable de son visage. (Albert Camus)

Ausbrüche aus der Zeit ins Zeitlose. (Hermann Hesse, Glasperlenspiel)

Die Gegenwart ist im Verhältnis zur Vergangenheit Zukunft, ebenso wie die Gegenwart der Zukunft gegenüber Vergangenheit ist. Darum, wer die Gegenwart kennt, kann auch die Vergangenheit erkennen. Wer die Vergangenheit erkennt, vermag auch die Zukunft zu erkennen. (Frühling und Herbst des Lü Bu We)

Die Schwierigkeit einer Sache beruht nicht auf ihrer Grösse, sondern darauf, die Zeit zu erkennen. (Frühling und Herbst des Lü Bu We)

Ein hohes Lebensalter bedeutet nicht, dass das Alter von Natur kurz wäre und künstlich verlängert werden müsste, sondern dass die von Natur gesetzten Grenzen erreicht werden. (Frühling und Herbst des Lü Bu We)

Mit unendlichem Gespür vernimmt die Seele Töne, die das Ohr nicht hört,
und sieht, was den Augen verborgen bleibt,
durch alle Zeiten, Räume hin und über sie hinaus.
Grenzenlos, ursprünglich ist ihr Wissen – ihre Erinnerung. (I Ging)

Gibt es einen Anfang, so gibt es auch eine Zeit, da dieser Anfang noch nicht war, und weiterhin eine Zeit, die der Zeit, da dieser Anfang noch nicht war, vorangeht. Gibt es ein Sein, so geht ihm das Nicht-Sein voran, und diesem Nicht-Sein geht eine Zeit voraus, da auch das Nicht-Sein noch nicht angefangen hatte, und weiterhin eine Zeit, da der Nicht –Anfang des Nicht-Seins noch nicht angefangen hatte. Unvermittelt tritt nun das Nicht-Sein in die Existenz, ohne dass man sagen könnte, ob dieses Sein des Nicht-Seins dem Sein zuzurechnen ist oder dem Nicht-Sein. (Dschuang Dsi)

Vergiss die Zeit! Vergiss die Meinungen! Erhebe Dich ins Grenzenlose! Und wohne im Grenzenlosen! (Dschuang Dsi)

Unser Leben ist endlich; das Wissen ist unendlich. Mit dem Endlichen etwas unendlichem nachzugehen ist gefährlich. Wer es versteht, die Verfolgung der Hauptlebensader zu seiner Grundrichtung zu machen, der ist imstande, seinen Leib zu schützen, sein Leben voll auszuschöpfen, den Nächsten Gutes zu tun und seiner Jahre Zahl zu vollenden. (Dschuang Dsi)

Was wir ein Ende nehmen sehen ist das Brennholz. Das Feuer brennt weiter. Wir erkennen nicht, dass es aufhört. (Dschuang Dsi)

Das Bekommen hat seine Zeit, das Verlieren ist der Lauf der Dinge. (Dschuang Dsi)

Nun ist die Natur der große Schmelzofen, der Schöpfer ist der große Gießer. (Dschuang Dsi)

Wer die Zeit trifft, dem gelingt es; wer die Zeit verfehlt, der kommt ins Verderben. (Liä Dsi)

 

Verkörperung des Sinns

Der SINN, den man ersinnen kann,
ist nicht der ewige SINN.
Der Name, den man nennen kann,
ist nicht der ewige Name.
Jenseits des Nennbaren liegt der Anfang der Welt.
Diesseits des Nennbaren liegt die Geburt der Geschöpfe.
Darum führt das Streben nach dem Ewig-Jenseitigen
zum Schauen der Kräfte,
das Streben nach dem Ewig-Diesseitigen
zum Schauen der Räumlichkeit.
Beides hat Einen Ursprung und nur verschiedenen Namen.
Diese Einheit ist das Große Geheimnis.
Und des Geheimnisses noch tieferes Geheimnis:
Das ist die Pforte der Offenbarwerdung aller Kräfte.

(Laotse)

 

König von Thule

Es war einst ein König in Thule,
Gar treu bis an das Grab,
Dem sterbend seine Buhle
einen goldnen Becher gab.

Es ging ihm nichts darüber,
Er leert' ihn jeden Schmaus;
Die Augen gingen ihm über,
So oft er trank daraus.

Und als er kam zu sterben,
Zählt' er seine Städt' im Reich,
Gönnt' alles seinen Erben,
Den Becher nicht zugleich.

Er saß beim Königsmahle,
Die Ritter um ihn her,
Auf hohem Vätersaale
Dort auf dem Schloß am Meer.

Dort stand der alte Zecher,
Trank letzte Lebensglut
Und warf den heil'gen Becher
Hinunter in die Flut.

Er sah ihn stürzen, trinken
Und sinken tief ins Meer.
Die Augen täten ihm sinken,
Trank nie einen Tropfen mehr.

(Johnann Wolfgang Goethe)
 

Wir sind alle Reisende durch die Zeit, ob wir es wissen oder nicht. Die Kunst stellt uns mit dem in Beziehung, was wir kennen ohne es zu wissen. Die Kunst stellt das dar, was sich wirklich im Nervensystem des Menschen abspielt. (W. S. Burroughs)

 

animula vagula blandula,
hospes comesque corporis,
quo nunc abibis? in loca
pallidula rigida nubila –
nec ut soles dabis iocos.

Kleine Seele, schweifende, zärtliche,
Gast und Gefährtin des Leibes,
Wohin wirst du nun entschwinden? An Orte,
die bleich sind, starr und düster,
Und du wirst nicht mehr wie gewohnt scherzen.

(Hadrian)
 

Lo instante no ha tempo. Il tempo si fa con moto dello instance e l´instanti son termine del tempo.

Der Augenblick ist zeitlos. Die Zeit entsteht durch die Bewegung des Augenblicks und die Augenblicke sind die Endpunkte der Zeit. (Leonardo da Vinci)
 

Der Kelch des Lebens

Wir trinken aus dem Kelch des Seins
die Augen fest geschlossen.
Doch seinen Goldrand netzt nur eins:
Tränen von uns vergossen.

Doch wenn der Tod kommt und uns lehrt,
löst er die Augenbinden,
und alles das, was wir begehrt,
wird mit der Binde schwinden.

Dann sehn wir, dass der Goldkelch leer
war, welcher uns betörte,
sein Inhalt nur ein Traum – ja mehr,
dass er uns nie gehörte.

(Michael Lermontow)
 

 

Die Leere des Augenblicks

Gäb es für das Herz nichts als den Augenblick, so dürftest du sagen: um mich und in mir ist alles leer; aber liegt da nicht die lange Vergangenheit hinter dir und wächst täglich, und die Zukunft steht vor dir, und deinen Winter umschließt ein Frühling und ein Herbst? – So gleicht auch das leerste Leben den großen Wüsten in Indien, um welche waldige Ufer ewig grünen. (Jean Paul)
 

Wechsel ist das Los des Lebens,
Und - es kommt ein andrer Tag.

(Theodor Fontane)
 

Wer hat heute Zeit, wirklich Zeit zu wachsen, sich zu entfalten und in einer Tätigkeit zu entwickeln oder auch nur gründlich über das, was andere tun, nachzudenken? Man sollte das Leben mehr wie eine harmonische Musik leben. Der Druck, die Dinge zu beschleunigen, oberflächlich über alles hinwegzugleiten, zerstört jenen Sinn für die Musik des Lebens nur. (Paul Caponigro)

Wert hat keineswegs die stillstehende Ewigkeit, von Wert ist einzig die fliegende Zeit. (Teixeira de Pascoaes)

Die Zukunft ruht in der Vergangenheit. Die Hoffnung ist älter als die Erinnerung. (Teixeira de Pascoaes)

Die Zeit ist der Gott der Atheisten. (Teixeira de Pascoaes)

For reasons not always at the time explicable, there are specific occasions when events begin suddenly to take on a significance previously unsuspected; so that before we really know where we are, life seems to have begun in earnest at last, and we ourselves, scarcely aware that any change has taken place, are careering uncontrollably down the slippery avenues of eternity. (Anthony Powell)

Aus Gründen, die nicht immer sogleich durchschaubar sind, gibt es besondere Augenblicke, in denen die Ereignisse plötzlich eine Bedeutung annehmen, die wir vorher nicht erwartet haben, so dass das Leben, ehe wir wirklich wissen, wo wir sind, endlich mit vollem Ernst begonnen zu haben scheint und wir selbst, kaum des Wandels gewahr, unkontrollierbar hinunterjagen auf den schlüpfrigen Bahnen der Ewigkeit. (Antony Powell)

Growing old is like being increasingly penalized for a crime you haven't committed. (Anthony Powell)

Wie die sich neigenden Herbsttage ergreifend sind! Ach, ergreifend bis zum Schmerz! Denn es gibt gewisse köstliche Stimmungen, deren Unbestimmtheit die Heftigkeit nicht ausschließt; und es gibt keinen schärferen Stachel, als den des Grenzenlosen. (Charles Baudelaire)

Die Zeit vergeht, und allmählich wird alles wahr, was man erlogen hatte. (Marcel Proust)

 

A SE STESSO

Or poserai per sempre,
Stanco mio cor. Perì l'inganno estremo,
Ch'eterno io mi credei. Perì. Ben sento,
In noi di cari inganni,
Non che la speme, il desiderio è spento.
Posa per sempre. Assai
Palpitasti. Non val cosa nessuna
I moti tuoi, nè di sospiri è degna
La terra. Amaro e noia
La vita, altro mai nulla; e fango è il mondo.
T'acqueta omai. Dispera
L'ultima volta. Al gener nostro il fato
Non donò che il morire. Omai disprezza
Te, la natura, il brutto
Poter che, ascoso, a comun danno impera,
E l'infinita vanità del tutto.
 

An sich selbst

Magst nun für immer ruhn,
mein müdes Herz. Dahin die äußerste Täuschung,
Dass ich mich ewig wähnte. Dahin. Erloschen sind,
Ich fühl es, die Hoffnung und das Verlangen
Nach milden Täuschungen.
Ruh′ nun für immer. Du hast genug
Geschlagen. Umsonst dein
Aufruhr, die Welt ist deine Seufzer
Nicht wert. Bitter und schal ist
Das Leben, nichts niemals sonst; und Schlamm die ganze Welt.
Beruhige dich nun. Verzweifle
Ein letztes Mal. Einzig das Sterben
Ist unserem Geschlecht gegeben. Verachte also
Dich, die Natur, die böse
Macht, die im Verborgenen über gemeines Unglück herrscht,
Und die unendliche Eitelkeit aller Dinge.

                    (Giacomo Leopardi)


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